Gut gespielt, viele Chancen und am Ende doch verloren: Der SV Trier-Olewig musste sich beim Gastspiel in Gutweiler der gnadenlosen Effizienz der Hausherren geschlagen geben.

Der SV Trier-Olewig startete nach dem Sieg gegen Hilscheid auch beim SV Gutweiler stark in die Partie. Die Elf von Sebastian Herz bot fußballerisch eine gute Vorstellung und erarbeitete sich zahlreiche Chancen, die allesamt ungenutzt blieben. Das sollte sich rächen, denn nach einer taktischen Umstellung in der Halbzeitpause fand der SVG mehr Zugriff. Zwar waren die Gäste aus Trier weiterhin feldüberlegen und im Chancenplus, doch Gutweiler schlug eiskalt zu. Finn Greif traf in der 47. Minute zur Führung, die er in der 58. Minute weiter ausbaute. Nur eine Minute nach dem 2:0 machte Elias Stelker mit dem 3:0 alles klar (59.). Zwar blieb der SVO im Spiel und verkürzte durch Leon Schickerath (Elfmeter, 75.), doch der Sieg war den Hausherren nicht mehr zu nehmen. In der Nachspielzeit setzte Benedikt Knobloch den 4:1-Schlusspunkt hinter einen glücklichen Sieg. 

„Olewig war die erste Halbzeit klar die bessere Mannschaften. Sie hatten gute Chancen, wir das Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind und das uns gegen Hochwald gefehlt hat. In der Halbzeitpause haben wir taktisch umgestellt und kamen dann besser ins Spiel. Letztendlich haben wir gewonnen, aber Olewig war heute über weiteste Strecken die bessere Mannschaft“, resümierte Gutweilers Trainer Andreas Wagner die Partie gegen seinen ehemaligen Verein. 

Eine Einschätzung, die Olewig-Coach Sebastian Herz teilte, der trotz einem 1:4 nur die Chancenverwertung beklagen konnte: „Wir waren dominant und haben in der ersten Halbzeit bis auf einen Kopfball nichts zugelassen. Leider lassen wir viel zu viele Chancen liegen. Wir sind alleine vorm Torwart, treffen die Latte oder den Pfosten und und und. So ist Fußball und damit müssen wir leben. Wir haben über 90 Minuten ein gutes Spiel gemacht, Gutweiler war aber deutlich effektiver. Sie haben aus vier Chancen, vier Tore gemacht und damit gewonnen. Auch nach dem Rückstand hatten wir genügend Möglichkeiten, doch heute sollte es nicht sein.“

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