Wenn der Erste gegen den Letzten spielt, spricht man gern von einem Spiel der Antipoden, einer Partie der krassen Gegensätze.
Während die Trierer Höhenstädter noch ungeschlagen und bis auf das 2:2 gegen Sirzenich noch ohne Punktverlust sind, warten die Vereinigten aus Geisfeld, Rascheid und Reinsfeld seit Saisonbeginn auf einen Sieg. So sollte für den FSV auch gegen die Hochwälder im besten Fall nichts anbrennen. Trainer Patrick Zöllner weiß um die Konstellation, möchte aber nichts dem Zufall überlassen. „Wenn der Erste gegen den Letzten spielt, sind die Rollen natürlich klar verteilt. Dieser Favoritenrolle wollen wir gerecht werden und den nächsten Sieg einfahren – natürlich mit einer hochkonzentrierten Leistung.“ Leo Reh fehlt wegen Urlaub, neben den verletzten Christoph Nickl und Neil Müller-Adams. Ersatzkeeper Johannes München ist ebenfalls berufsbedingt nicht abkömmlich. Dafür rückt A Jugend Keeper Rafael Nulkes in den Kader. Geisfelds Trainer Björn Probst ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, verschwendet aber keinen Gedanken daran, nicht einen weiteren Anlauf zu unternehmen, um zum ersten Saisonsieg zu kommen. „Tarforst hat eine überragende Mannschaft, die auch in die Rheinlandliga gehört. Wir wollen beim Tabellenführer alles reinwerfen an Invest und ihn so lange wie möglich ärgern. Für uns geht es darum, die gute Stimmung zu konservieren und unsere Jungs weiterzuentwickeln. Jedes Spiel für die Jungs ist deshalb wichtig, damit sie ihre eigenen Erfahrungen sammeln. Wir wissen, wo wir herkommen und sind uns darüber einig, dass wir die Saison so durchgehen mit diesem Kader.“ Wie Probst durchblicken lässt, wolle man die Trainingswoche abwarten, wer alles nicht zur Verfügung steht. „Die Grippewelle hat auch bei uns zugeschlagen, doch wir hoffen, dass am Samstag nicht mehr allzu viele Spieler davon betroffen sind.“
TR-Tarforst, Samstag, 18.10., 18.00h
