A-Klasse, Vorbericht

FSV Trier-Tarforst II – SV Tawern 4:2 (4:0)

11. Oktober 2021, 16:47 Uhr

Der SV Tawern leistete sich defensiv zu viele Aussetzer und nutzt offensiv zu wenige seiner Chancen – so reichte es auch gegen die Tarforster Reserve nicht zu punkten. Foto: Archiv

Auch unter dem Interimstrainerduo Ralf Elteste/Markus Müller kam der Tawerner Angriffsexpress nur phasenweise aus den Startlöchern, sodass mit dem 2:4 der nächste Rückschlag quittiert werden musste.

Der FSV startete von Beginn an ein Angriffsfeuerwerk und sah sich nach bereits 20 Minuten klar auf der Siegerstraße. Marcel Mühlen per Freistoß-Schlenzer (8.), Raffaele Rigoni per Kopf (13.), Philipp Huget mit einem Abstaubertor (17.) und Paul Kersthold nach Vorarbeit von Kingsley Essouma (20.) nahmen den defensiv anfälligen Gegner aus Tawern auseinander. Erst als Tarforsts David Driss wegen eines Handspiels im Sechzehner Gelb-Rot sah und Schiedsrichter Philipp Ullrich auf den Punkt zeigte, kamen die verunsicherten Gäste zum Anschlusstor, als Johannes Weber antrat und cool verwandelte – 4:1 (51.). Als auch Nico Kirch nach einem groben Foulspiel mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen musste (59.), waren die Kräfteverhältnisse wieder ausgeglichen. Es gereichte den Tawernern zur Ehre, dass sie sich nicht aufgaben und doch noch zum zweiten Treffer kamen, nachdem Benedict Christmann die Kugel nach einem Schuss von Yves Dahm ins eigene Tor abfälschte (82.). Der SVT löste unterdessen seine Pokalaufgabe bei der SG Züsch/Hermeskeil souverän und zog durch einen ungefährdeten 7:0-Erfolg ins Viertelfinale des Kreispokals ein. FSV-Coach Daniel Will: „Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen, Tawern war in den ersten zehn Minuten besser im Spiel, hat aber seine Chancen nicht verwertet. Bei uns war jeder Schuss ein Tor, wir agierten sehr effizient. So ein Spiel, bei dem Tawern bei unseren Standards ungewohnt anfällig war, kann auch mal 4:4 ausgehen. Doch insgesamt bin ich sehr zufrieden, dass wir die Punkte auch ohne die Unterstützung aus der ersten Mannschaft drin haben.“ Tawerns Interimscoach Ralf Elteste kam zu der Einschätzung, dass „wir nach dem 0:2 zu schnell die Köpfe haben hängen lassen und die Standards schlecht verteidigt haben. Es ist der Unerfahrenheit einiger Spieler geschuldet, dass wir heute keinen Punkt mitgenommen haben. Denn hintenraus hatten wir noch zwei super Dinger, es hätte auch 4:4 ausgehen können“, stimmte Elteste in den Tenor von Will mit ein. Johannes Weber hatte Ende der ersten Halbzeit alleinstehend vor der Kiste das 1:4 machen müssen. Doch der „Sieg von Tarforst war auch verdient“.

Kommentieren