Sowohl der FSV Trier-Kürenz als auch der TuS Trier-Euren konnten in den letzten drei Spielen jeweils nur einen Punkt verbuchen – trotz der gegensätzlichen Tabellenlage. Im letzten Spiel des Jahres stehen sich die beiden Aufsteiger, die sich im ersten Duell die Punkte teilten, erneut gegenüber.
Zwar konnte der FSV Trier-Kürenz nach vier sieglosen Spielen wieder einen Punkt einfahren, doch dieser war alles andere als ein Befreiungsschlag. Grund dafür war die durchwachsene Vorstellung, die man beim Schlusslicht aus Udelfangen bot, gegen das man sich erst in den finalen Minuten einen Punkt sicherte – die Mindestanforderung gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. Denn das Problem bleibt bestehen: Der Aufsteiger wartet seit neun Spielen auf einen Sieg und vergab gegen Udelfangen die Chance, einen Konkurrenten zu distanzieren.
Die gute Nachricht ist jedoch, dass man bei zwei Punkten Rückstand nur einen Dreier von einem Nichtsabstiegsplatz entfernt ist. Und je eher man diesen Sieg einfährt, desto besser, warten doch nach dem Winter mit Konz und Wincheringen die Spitzenmannschaften der Liga. Einfacher wird es für die Kürenzer an diesem Wochenende aber nicht, denn statt eines direkten Konkurrenten empfängt man nun den FSV Trier-Kürenz.
Der TuS Trier-Euren ist wie Kürenz ein Aufsteiger, rangiert aber am gegensätzlichen Tabellenende. Denn obwohl sich die Eurener in einem kleinen Tief befinden und nach dem Remis gegen Konz Niederlagen gegen Wincheringen und Zewen II kassierten, steht man noch auf einem Podiumsplatz. Und da noch das Nachholspiel gegen Hochwald II ansteht, könnte der Rückstand zum Tabellenersten auf drei Punkte oder weniger schmelzen – vorausgesetzt, man kehrt in die Erfolgsspur zurück und leistet sich keinen weiteren Fehltritt. Zu einem solchen kam es jedoch im ersten Aufeinandertreffen der Aufsteiger in dieser Saison.
Damals teilte sich der TuS mit den kampf- und laufstarken Kürenzern die Punkte (1:1). Und diese Attribute will Kürenz-Coach Stephan Wicht mit seiner Elf wieder auf den Platz bringen: „Euren hat die letzten beiden Spiele verloren und sie werden gegen uns sicher gewinnen wollen. Im Grunde ist mir aber egal, welcher Gegner kommt, denn in erster Linie müssen wir wieder unsere Tugenden auf den Platz bringen, wenn wir punkten wollen.“
Trier-Kürenz, So., 23.11., 15.00h
Foto: Sandra Maes
