Freude auf der einen, Frust auf der anderen Seite: Während es für den SV Trier-Olewig nach der beglichenen Rechnung auf Rang vier ging, rutschte der FSV Trier-Kürenz zum ersten Mal in dieser Saison auf einen direkten Abstiegsplatz ab.

Der SV Trier-Olewig war nach dem ärgerlichen Remis im Hinspiel auf Wiedergutmachung aus und ließ daran in der ersten Halbzeit keine Zweifel. Danylo Romanchenko traf in der vierten Minute zur Führung der Gäste, die Valerii Zaika in der 36. Minute zum 0:2-Pausenstand ausbaute. Erst in der zweiten Halbzeit brachte eine taktische Umstellung den FSV Trier-Kürenz ins Spiel. Die erspielten Möglichkeiten ließen die Hausherren allerdings ungenutzt, sodass die Olewiger Führung nicht in Gefahr geriet. In der Nachspielzeit sorgte ein Eigentor der Kürenzer für den Endstand (92.). 

Unter Strich ein verdienter Sieg, wie Olewigs Trainer Denys Surma zu Protokoll gab: „In der ersten Halbzeit machten wir ein sehr gutes Spiel. Kürenz stand tief und wartete auf unsere Fehler, aber wir machten keine. Nach der Pause stellte Kürenz um und begann uns zu pressen. Das veränderte das Spiel und wir ließen etwas nach. Mit ein wenig Glück kann Kürenz ein, zwei Tore schießen. Wir hatten aber auch die ein oder andere Chance. Unser Sieg ist verdient, es hätte aber auch gut 1:3 oder 2:4 ausgehen können.“

Für den SVO ging es durch den Sieg nach oben. So belegen die Olewiger nun den vierten Rang, stehen nur noch vier Punkte hinter den Podiumsplätzen. Für den FSV Trier-Kürenz ging es wiederum einen Platz nach unten. Da Konkurrent Saartal II siegte, rutschte der Aufsteiger zum ersten Mal in dieser Saison auf einen Abstiegsplatz ab.

Foto: Archiv/Sandra Maes