Nach den Spielen gegen Spitzenreiter Euren und den Tabellendritten Konz wartet auf den FSV Trier-Kürenz nun die zweitplatzierte SG Wincheringen. Ein schwerer Gegner, gegen den man sich dennoch Hoffnungen auf Zählbares machen darf.
Zwei Ligaspiele absolvierte der FSV Trier-Kürenz bereits in diesem Jahr und noch schaffte man es nicht, den Negativlauf zu beenden. So unterlag der Aufsteiger zuletzt Primus Euren (0:4) und dem SV Konz (4:0), wodurch sich die Sieglos-Serie auf elf Spiele ausweitete. Trotzdem ist für den FSV, der sich in dieser Spielzeit bereits sechs Mal die Punkte teilte, weiterhin der Klassenerhalt möglich. Schließlich ist das rettende Ufer nur fünf Punkte entfernt – umso wertvoller wäre ein Sieg.
Das Problem: Mit der SG Wincheringen wartet schon wieder ein Spitzenteam der Liga, gegen das ein Sieg nur schwer zu erringen sein wird. Nach der knappen 3:4-Hinspielniederlage dürfen sich die Trierer aber Hoffnungen auf Zählbares machen. Und aufgeben will man in Kürenz laut Trainer Stephan Wicht ohnehin noch lange nicht: „Wir werden zuhause wieder der Underdog sein. Aktuell müssen wir einfach versuchen, unsere Fehler zu minimieren und die Torchancen besser zu nutzen. Ansonsten kann ich der Mannschaft keine Vorwürfe machen. Das Team ist intakt und auch gegen Konz hat sich niemand aufgegeben. Bei dem ein oder anderen merkt man es aber vielleicht in den Beinen, dass fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer sind. Da müssen wir die Lockerheit wiederfinden. Am Ende können wir dann immer noch schauen, wo wir stehen.“
In Wincheringen ist die Mannschaft ebenso intakt – und erfolgreich. Nach der Niederlage gegen Wasserliesch meldete sich die Elf von Bastian Hurth mit einem 4:1-Sieg über die SG Zewen II zurück in der Erfolgsspur und mischt damit weiterhin im Aufstiegsrennen mit. Gedanken daran verschwendet man beim Tabellenzweiten allerdings (noch) nicht, liegt der Fokus für Hurth doch auf der kommenden, schweren Aufgabe: „Das Hinspiel war ein langer Fight, der genauso gut hätte 4:4 enden können. Kürenz ist eine kämpferische Mannschaft und wird eine harte Nuss – aber auch wir können Hartplatz.“
Trier-Kürenz, So., 22.03., 14.30h
Foto: Archiv/Alfred Weinandy
