Zehn Siege verbuchte der FC Könen in elf Rückrundenpartien. An den letzten beiden Spieltagen sollen nun zwei weitere Dreier folgen – unter anderem gegen den FSV Trier-Kürenz.
Der Abstiegskampf war durch die Ergebnisse des vergangenen Spieltags entschieden und der FSV Trier-Kürenz abgestiegen. Sollte Konkurrent Saartal II jedoch tatsächlich Punkte durch den Einsatz eines Stammspielers abgezogen bekommen, wären die Kürenzer wieder obenauf. Eine unbefriedigende Situation für die involvierten Mannschaften. Klar ist: Selbst wenn am Grünen Tisch alles zugunsten der Kürenzer entschieden werden sollte und man mit einem Punkt Polster auf die Abstiegsränge in die finalen Spiele geht, dürfte der eine Zähler kaum reichen, um die formstarke SG Saartal II wieder am Vorbeiziehen zu hindern. Im Trierer Stadtteil werden also weitere Zähler benötigt – allerdings wartet nun der FC Könen.
Der FCK revanchierte sich zuletzt bei der SG Zewen II und feierte den fünften Sieg in Folge. Es war der zehnte Sieg Könens im elften Rückrundenspiel bei einem Torverhältnis von 33:12. Eine Leistung, dank welcher der FCK – gemeinsam mit Olewig – die Rückrundentabelle nicht nur anführt, sondern dominiert. Schließlich verbuchte Primus Euren acht Punkte weniger, der Tabellenzweite aus Wincheringen sogar neun.
Selbstredend, dass Könens Spielertrainer Marcel Herrig diesen Lauf gegen den FSV Trier-Kürenz, den man im Hinspiel mit 4:1 schlug, fortsetzen möchte: „Ich weiß noch nicht, wie es für Kürenz aussieht. Sollte es für sie noch eine Hoffnung auf den Klassenerhalt geben, wird es auf ihrem Hartplatz ein unangenehmes Spiel werden. Wir konnten aber im Hinspiel klar gewinnen und damals sah man, in welche Richtung es für beide Mannschaften in dieser Saison gehen würde. Es sollte jetzt unser Ziel sein, zwölf von 13 Rückrundenspielen zu gewinnen. Wir wollen Kürenz also schlagen.“
Für die Kürenzer hängen die Trauben im Umkehrschluss sehr hoch. Und aus der Außenseiterrolle macht FSV-Coach Stephan Wicht keinen Hehl: „Die Tabellensituation sagt ja schon aus, dass Könen klarer Favorit ist. Wir werden dennoch alles versuchen, um das Spiel zu gewinnen. Dafür benötigen wir in jedem Fall eine bessere Effizienz.“
Trier-Kürenz, So., 17.05., 14.30h
Foto: Archiv/Sandra Maes
