Im Duell der Schwergewichte zementierte der FSV Salmrohr mit einem 2:1-Erfolg über Vizemeister Mosella Schweich seinen dritten Platz, während Schweich die erste Niederlage nach sechs Siegen in Folge kassierte.




Jens Schneider brachte die Gäste (31.) in Front, doch mit dem Halbzeitpfiff egalisierte Salmrohr per Abstauber nach zuvor abgewehrtem Schuss von Hendrik Thul durch Noah Wrusch (45.+2). Nach einem unglücklichen und zu harten Einsteigen sah Schweichs Torjäger Stephan Schleimer in der 52. Minute glatt Rot. Zuvor hätte der Rotsünder auf 2:0 stellen können. Als Nico Schäfer die Riesenchance zum 2:1 vergab, schlug der FSV eiskalt zu und kam durch Leon Wrusch zum schlussendlichen 2:1-Siegtreffer (64.). Hinten raus erspielte sich der FSV zahlreiche Chancen – Noah Wrusch traf zusätzlich den Pfosten – für einen höheren Sieg. „Die Rote Karte gegen Stephan spielte Salmrohr in die Karten. Der Sieg des FSV ist verdient, weil er in Überzahl auch die besseren Chancen besaß. Wir haben uns erst nach 15 Minuten in die Partie reingearbeitet, nutzten aber unsere Möglichkeiten, auf 2:0 zu stellen, nicht konsequent“, bilanzierte TuS-Trainer Thomas Schleimer. Mosella-Keeper Bendix Große hatte die Gäste mit einigen starken Paaraden vor einer höheren Niederlage bewahrt. „Es gab drei Schlüsselszenen. Wir hätten vor dem Ausgleich von Salmrohr schon auf 2:0 stellen können. Im Gegenzug fällt das 1:1, wir kriegen dann Rot und Nico Schäfer vergibt die Riesenchance zur 2:1-Führung. Im Gegenzug fällt wiederum der Gegentreffer zum 1:2“, legte Thomas Schleimer den Finger in die Wunden. „Wir haben diszipliniert gegen den Ball gearbeitet und eine konzentrierte Vorstellung gezeigt, leider aber auch wieder viele Torchancen verballert“, befand Salmrohrs Coach Rudi Thömmes. Wie Thömmes unterstreicht, hatte „sich Schweich aufs Kontern verlegt. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem wir sehr ordentlich gespielt und zwischen Ballbesitz und defensiver Spielweise variiert haben.“ Vor der Partie im Salmtalstadion wurden die Spieler Lucas Abend, Neo Klippel, Luca Mertes, Tobias Stoffel und Hassan Hannou feierlich verabschiedet.

Foto: Sandra Maes