Der SV Trier-Irsch überraschte den FSV Salmrohr mit einer starken ersten Hälfte und legte damit den Grundstein für drei Punkte. Nach der Pause entwickelte sich jedoch noch einmal eine völlig andere Partie, in der die Gastgeber dem Ausgleich mehrfach nahe kamen, ihn aber nie erreichen sollten.
Der SV Trier-Irsch erwischte in Salmrohr einen Traumstart. Bereits in der ersten Minute brachte Florian Grundmann die Gäste mit 1:0 in Führung. Luca Klupsch legte nach 13 Minuten das 2:0 nach und sorgte kurz vor der Pause mit seinem zweiten Treffer sogar für den 3:0-Halbzeitstand (43.). Eine faustdicke Überraschung für den Favoriten, der in den letzten beiden Wochen mit seiner Offensivkraft beeindruckte.
Diese zeigte sich nach dem Seitenwechsel: Noah Wrusch verkürzte in der 61. Minute auf 1:3 und nur drei Minuten später brachte Jan Brandscheid den FSV mit dem 2:3 endgültig zurück in die Partie. Die Gastgeber drängten anschließend auf den Ausgleich und kamen diesem in der 76. Minute besonders nahe, als Wrusch nur Aluminium traf.
Irsch verteidigte den knappen Vorsprung jedoch bis in die Schlussphase. Salmrohr musste die letzten Minuten zudem in Unterzahl bestreiten, nachdem Rasheed Eichhorn in der 83. Minute Gelb-Rot sah. Tief in der Nachspielzeit erwischte es auch Brandscheid, der ebenfalls mit Gelb-Rot vom Platz musste (90.+4). Am Ergebnis änderte sich entsprechend nichts mehr: Aufsteiger Trier-Irsch brachte den 3:2-Auswärtssieg über die Zeit und sorgte damit für die nächste Überraschung.
Für Irschs Trainer Sebastian Szimayer gehörte zum Sieg auch eine gehörige Portion Spielglück: „Wenn man ehrlich ist, war bei unserem Sieg auch viel Glück dabei. Wir wollten Salmrohr von Beginn an unter Druck setzen und nicht abwarten, was in der ersten Halbzeit gut funktionierte. Wir machten aus vier Chancen auch drei Tore. Danach war, wie gesagt, viel Glück im Spiel. Salmrohr ließ sechs, sieben Hundertprozentige liegen und hatte noch zwei Pfostentreffer. Nach der Halbzeit waren wir am Schwimmen, standen nach den Toren aber wieder stabiler. So brachten wir es dann irgendwie über die Zeit.“
Foto: Archiv/Maes
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