Auf den wirklich allerletzten Drücker sicherte sich der FSV Salmrohr den kaum noch für möglich gehaltenen Sieg gegen ein energisch verteidigendes Mehring.




So fuhr der einstige Rheinlandligist einen glücklichen, weil in der Nachspielzeit unter Dach und Fach gebrachten 2:1-Erfolg ein. Der FSV erwischte den besseren Start und hätte bereits in der 21. Minute in Führung gehen können, wenn bei einem Kopfball von Oliver Mennicke nicht die Latte im Wege gestanden hätte. Mennicke hatte nach einer halben Stunde mehr Glück mit einem fulminanten Linksschuss in den Winkel, der die Salmrohrer Führung bedeutete. In einem von beiden Seiten mit wenig Kreativmomenten geführten Spiel hatte Mehring sechs Minuten danach die Antwort zum Ausgleich parat. Nach einer Ecke von René Linster drückte der aufgerückte Rolland Weiszenbacher den Ball mit letzter Konsequenz über die Linie (36.). Alex Kirsch hatte mit einem Alukracher in der 77. Minute Pech. Mehring verteidigte stark, präsentierte sich zweikampfstark, konnte aber den Siegtreffer von Hendrik Thul in der zweiten Minute der Nachspielzeit nicht verhindern, als der Torjäger nach einer Flanke von Mennicke per Kopf zum 2:1 traf. Der für den erkrankten Cheftrainer Rudi Thömmes gemeinsam mit Co-Trainer Lucas Lautwein coachende Sportchef Frank Wagner konstatierte, dass „der Sieg vom Spielverlauf her glücklich, aber von den Chancenanteilen verdient war. Wir haben die Chipbälle auf Simon Monzel weitgehend unterbunden und relativ wenig zugelassen. In der ersten Halbzeit hätten wir das Spiel schon entscheiden müssen.“ Mehrings Spielertrainer Simon Monzel, der aufgrund eines entzündeten Auges so mache Situation doppelt gesehen hatte, sah eine „sehr ärgerliche Niederlage durch den Lucky Punch in der 93. Minute. Wir hatten Salmrohr am Rande der Verzweiflung gehabt. Defensiv haben wir überragend gut gestanden, nach vorn diesmal aber keine so gute Umschaltmomente. Ich muss den Jungs aber ein Kompliment machen, dass sie sich so aufgerieben haben. Salmrohr ist wenig eingefallen, sie suchten oft aus der Distanz den Abschluss. Wir hätten auf jeden Fall einen Punkt verdient gehabt.“