Den letzen Strohhalm haben die Ehrang-Pfalzeler in ihrem letzten Heimspiel gegen schwächelnde Saarburger ergriffen.
Der 5:2-Erfolg auf der Ehranger Heide spiegelte die Dominanz der Hausherren wider, die sich mit diesem Sieg ihre (Minimal-)Chance auf den Klassenverbleib erhalten haben. Schon früh legte die FSG los. Jason Pütz war nach Vorarbeit von Janek Lerch mit dem 1:0 zur Stelle (6.). Als Torjäger Andreas Huwer verletzungsbedingt runter musste, kam ein Bruch ins Ehranger Spiel. Die Folge: zwei Gegentore in der ersten Halbzeit (25.) sowie wenige Minuten nach Wiederbeginn (55.). Da hatten Olajide Akanbi und Philipp Riemekasten die Partie zugunsten der Gäste vom Saarstrand gedreht. Als Felix Mertes für Julien Masselot in die Partie kam und es einen Ticken offensiver wurde, legte Ehrang wieder los, kam durch Routinier Rene Jahn in der 63. Minute zum 2:2-Ausgleichstreffer. Es dauerte bis eine Viertelstunde vor Schluss, ehe Ehrang das Ruder komplett wieder in die Hand nahm und den Sieg ziehen konnte. Lerch erzielte nach Vorarbeit von Mohamed Khalife das 3:2 (75.). In den Schlussminuten setzte die FSG noch zwei Tore drauf. Khalife markierte nach Eckball von Lerch das 4:2, für den krönenden Abschluss sorgte Patrick Mertes mit dem Schlusspfiff und seinem ersten Saisontreffer überhaupt – 5:2 (90.). Entgegen seiner Einschätzung aus dem mit 1:2 verlorenen Spiel beim FSV Tarforst II zeigte sich Trainer Christoph Marzi vom starken Auftritt seiner Mannschaft beeindruckt. „Wir haben losgelegt wie die Feuerwehr und gingen früh mit 1:0 in Führung. Nach 25 Minuten musste Andy Huwer verletzungsbedingt runter und wir haben durch die Umstellung ein wenig den Faden verloren. Folgerichtig haben wir dann den Ausgleich verdient. Wir haben uns weitere Hundertprozentige in Halbzeit eins herausgespielt, mit denen wir uns leider nicht belohnt haben. Kurz nach der Halbzeit schossen wir nach einem Eckball das 2:1, das aber wegen eines vermeintlichen Foulspiels des Saarburger Verteidigers am eigenen Torwart zurückgepfiffen wurde. In Folge der Aufregung und absoluter Unordnung kassierten wir das 1:2. Danach war unsererseits einfach nur noch Offensivpower angesagt. Es war der Wille und absolute Glaube der Mannschaft zu sehen, das Spiel zu drehen. Vielleicht war es ein Tor zu viel, doch die Mannschaft hat es sich verdient.“
