War die Chancenverwertung zuletzt noch verbesserungsdürftig, machte die Ehranger Reserve aus der vermeintlichen Schwäche gegen Pluwig II eine Stärke. Ganz zum Leidwesen der Gäste, die trotz guter Vorstellung im Endergebnis deutlich unterlagen.

Im Spiel der bis dato siegreichen Mannschaften aus Ehrang und Pluwig-Gusterath  lief für die Hausherren anfangs nicht viel zusammen. Die DJK-Reserve machte es gut und erspielte sich über die gesamte Spieldauer immer wieder Abschlusschancen. Anders als die FSG blieben die meisten davon ungenutzt. So machte die Chancenverwertung den Unterschied in einer offenen Partie: Andreas Huwer (14.) und Rene Jahn (19., 24.) sowie Felix Mertes (45.) verwerteten in der ersten Halbzeit individuelle Fehler der Gäste. Maik Morgen hatte für die Pluwiger zum zwischenzeitlichen 1:3 verkürzt (30.).

Auch im zweiten Durchgang agiertet die DJK defensiv unglücklich: Erst baute ein Eigentor den Vorsprung der Hausherren aus (61.), dann ließ man Jason Pütz frei gewähren (71.). Dem 2:6 von Louis Gouverneur (73.) folgte der Schlusspunkt durch Ehrangs Philipp Schmidt (81.).

Mit dem dritten Sieg in Serie im Rücken zeigte sich Ehrangs Trainer Benny Weiler erneut zufrieden mit der Leistung seiner Elf: „Am Anfang war das Spiel etwas zerfahren. Auch weil wir etwas nervös waren. Wir konnten aber aus drei Chancen drei Tore machen und lagen damit weit vorne. In der zweiten Halbzeit ist das Spiel dann etwas dahingeplätschert, obwohl weitere Tore gefallen sind. Das Ergebnis hört sich hoch an, aber Pluwig war bisher unserer stärkster Gegner. Sie haben gut gestanden, konnten aber viele Chancen nicht nutzen. Unsere Chancenverwertung war heute hingegen überragend.“

Thomas Gouverneur, Trainer der DJK Pluwig-Gusterath II haderte hingegen mit vergebenen Chancen und diversen individuellen Fehlern: „Wir waren die erste Halbzeit nicht schlecht und hatten auch Chancen. Letztendlich haben wir heute zu viele individuelle Fehler gemacht und Ehrang nutzte sie gnadenlos. Vor der Halbzeit kommen wir nochmal ran, doch mit dem 4:1 war das Spiel praktisch vorbei. Das Ergebnis ist also insofern zu hoch, dass wir heute nicht fünf Tore schlechter waren. Die Fehler haben uns heute das Spiel gekostet. Solche Fehler passieren bei einer jungen Mannschaft und deswegen haben wir das Spiel schnell abgehakt.“

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