Topspiel-Vorbericht, B-Trier/Saar

Folgt Spiel Nummer zwölf?

18. November 2021, 12:41 Uhr

Der SV Wasserliesch war in den letzten elf Spielen kaum zu stoppen. Klettert die Lambert-Elf noch vor dem Winter auf Rang eins? Foto: Archiv

Trotz des klaren Hinspielsieges des SV Wasserliesch ist im zweiten Duell mit der SG Wiltingen eine offene Partie zu erwarten. Denn während die SGW gegen starke Gegner gerne abwarten agiert, tut sich der Tabellenzweite vor allem bei solch kompakten Mannschaften schwer. Dennoch zählt für die favorisierten Wasserliescher nur eines: der Ausbau der elf Ligaspiele dauernden Ungeschlagen-Serie.

Mit 5:0 entschied der SV Wasserliesch das Hinspiel gegen die SG Wiltingen deutlich für sich. Eine Woche später verlor der SVW in Heiligkreuz und ist seitdem ungeschlagen. Eine elf Ligaspiele dauernde Serie, die man gegen Wiltingen auf zwölf Partien ausbauen könnte. Aber auch die Wiltingener fuhren in der Zwischenzeit einige Punkte ein und stehen auf einem guten siebten Tabellenplatz. Da die direkten Konkurrenten jedoch ebenfalls regelmäßig punkteten, blieb der Abstand zum Schlusslicht aus Ayl gering. Und weil man in den vergangenen beiden Partien gegen Trier-Irsch (0:2) und Saartal II (0:2) leer ausging, hofft die Elf von Tim Meurer nun auf Punkte gegen Wasserliesch und Pellingen – eine spannende Ausgangssituation für die kommende Partie. Voraussetzung für einen Punktgewinn der SGW ist ein besser besetzter Kader, denn das für das vergangene Wochenende angesetzte Spiel gegen Olewig musste verschoben werden, wir Meurer erklärt: „Uns fehlen zehn, elf Spieler teils langzeitverletzt und am Wochenende kamen dann mit Fischer, Mergen und Lellig noch drei Spieler hinzu.“ Gegen Wasserliesch hofft man nun auf die Rückkehr von „zwei, drei Spielern, die krankheitsbedingt gefehlt haben“. Vor dem Spiel gegen eine Spitzenmannschaft keine leichte Situation, der sich die SGW jedoch selbstbewusst stellen wird. Das verwundert nicht, denn vor allem gegen starke Mannschaften zeigte man in den vergangenen Wochen (mit Ausnahme des 1:6 gegen den VfL Trier) ansprechende Leistungen. So glückte dem Tabellensiebten bereits mit dem 2:1 gegen Nittel eine faustdicke Überraschung. Grund für die Achtungserfolge ist auch das veränderte System, das spielstarken Mannschaften nur wenig Raum lässt. Im Gegenzug erlauben die schnellen Wiltingener Offensivakteure ein auf Konter ausgelegtes Spiel. Ein System, das gegen den SV Wasserliesch erfolgsversprechend klingt, denn der Tabellenzweite tut sich gerade bei tiefstehenden Gegnern schwer. So konnte man in den letzten beiden Wochen nur mit viel Mühe gegen die DJK St. Matthias (3:2) und den SV Ayl (1:0) gewinnen. Mit der SGW wartet nun ein vermeintlich stärker Gegner mit besserer Defensive. Spannung ist demnach vorprogrammiert.
Wiltingen, Sa., 20.11., 18.00h

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Tim Meurer – SG Wiltingen

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