Die SG Weintal konnte den Schwung aus dem ersten Saisonsieg nicht mit nach Könen nehmen und zeigte auf tiefem Rasen eine durchwachsene Leistung. Der FCK hingegen kehrte in die Erfolgsspur zurück – und auf den vierten Tabellenplatz.

Das Spiel war kaum angepfiffen, da zeigte der Unparteiische nach einem Handspiel bereits auf den Elfmeterpunkt. Könens Tim Lübbers trat an, verfehlte allerdings sein Ziel und damit die frühe Führung (6.). Die Hausherren ließen sich von der vergebenen Chance jedoch nicht beeinflussen und waren im Anschluss die aktivere Mannschaft. Auf tiefem Rasen schaffte es die Könen-Elf jedoch nicht, ihr Chancenplus in Tore umzumünzen. So ging es mit einem torlosen Remis in die Pause.

In Hälfte zwei erwischten zunächst die Gäste aus dem Weintal den besseren Start und trafen durch Jonas Weiland zur Führung (52.). Nur acht Minuten später egalisierte Könens Marcel Herrig per Distanzschuss die Führung der Gäste. Könen fand zurück ins Spiel und drehte die Partie in der 75. Minute durch Youssef Alhalak, der einen schnellen Gegenstoß erfolgreich abschloss. In einer wilden Schlussphase vergaben sowohl der FC Könen als auch die SG Weintal vielversprechende Möglichkeiten, sodass es beim 2:1-Erfolg der Hausherren blieb. 

Eine Niederlage, die Weintals Trainer Dominik Bosl an der Einstellung seiner Elf festmachte: „Es war mit Abstand unsere schlechteste Saisonleistung. Einige auf dem Platz meinten, dass individuelle Klasse genügt, um ein solches Spiel zu gewinnen. Grundsätzlich hat heute die Einstellung und Laufbereitschaft gefehlt, um so ein Spiel zu gewinnen. Könen hat es mit ihren Mittel über 90 Minuten gut gemacht und damit auch verdient gewonnen.“

Auf der Gegenseite freute sich Könen-Coach Bilal Boussi über den dritten Sieg aus den ersten fünf Saisonspielen: „Wir kamen sehr gut ins Spiel und waren in der ersten Halbzeit überlegen, ohne aus unseren vielen Chancen ein Tor zu machen. Auch in der zweiten Halbzeit machten wir es gut. Nach dem Gegentor zogen die Jungs ihr Spiel weiter durch. Im Großen und Ganzen war es deshalb ein verdienter Sieg. Auch, wenn es hintenraus nochmal gefährlich wurde.“

Foto: Archiv/Sandra Maes