Der FC Könen startete mit Siegen über den SV Trier-Irsch II und den SV Wasserliesch/Oberbillig perfekt in die Restspielzeit, wachte dabei aber jeweils erst zur zweiten Halbzeit auf. Eine solche Schlafphase will man sich gegen die SG Hochwald II nicht leisten.

Die SG Hochwald II lieferte sich mit dem SV Trier-Irsch II am vergangenen Spieltag eines der torreichsten wie spannendsten Duelle dieser Saison. Am Ende siegten die Hochwälder in einer turbulenten Partie mit 8:5 und feierten damit einen gelungenen Start in die Restsaison. Es war ein Sieg, der sich lohnte, sprang die SGH-Reserve doch auf den sechsten Platz. Dort ist man nun Tabellennachbar des kommenden Gegners FC Könen, mit dem die Hochwald-Auswahl bei einem weiteren Sieg gleichziehen könnte. Ein solcher gelang im Hinspiel, das die SGH mit 4:3 gewann. 

Am Sonntag muss die Zweitvertretung aber auswärts auflaufen, was laut Nour-Eddine Rasani altbekannte Probleme mit sich bringt: „Es wird ein schweres Spiel und wir werden nicht viele Spieler dabei haben. Da unsere erste Mannschaft gleichzeitig spielt, werden wir auf unsere A-Jugend zurückgreifen und schauen, wer sonst noch zur Verfügung steht. In jedem Fall werden wir versuchen, Punkte mitzunehmen.“

Der FC Könen profitierte am letzten Sonntag vom Wasserliescher Chancenwucher, wachte zur zweiten Halbzeit auf und sicherte sich einen 1:2-Auswärtssieg sowie die Revanche. Punkte, durch die man mit den Top Vier Schritt hielt und weiterhin auf einen kleinen Sprung in der Tabelle hoffen darf. An diesem Wochenende will der FCK die nächste Wiedergutmachung, darf dafür laut Spielertrainer Marcel Herrig aber nicht wieder die erste Halbzeit verschlafen: „Für uns ist es gut, dass Hochwald I zeitgleich auswärts spielt. Ihre zweite Mannschaft kann damit nicht groß verstärkt werden und ich bin gespannt, wer bei ihnen auf dem Platz stehen wird. Im Hinspiel ließen wir die Punkte liegen und haben deshalb etwas gutzumachen. Wenn wir so spielen wie in zweiten Halbzeiten der letzten beiden Spiele, sollten wir Hochwald schlagen können.“

Könen, So., 22.03., 15.00h

Foto: Archiv/Alfred Weinandy