Nach vier Niederlagen in Folge glückte dem SV Trier-Olewig dank einer verbesserten Personallage der Befreiungsschlag. Konkurrent Gielert verpasste diesen hingegen und rangiert weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Der FC Gielert ging mit dem klaren Ziel in die Partie gegen den Tabellennachbarn mindestens einen Punkt, besser noch drei einzufahren. Tatsächlich glückte den Hausherren ein perfekter Start, als Sebastian Weinig (13.) und Matthias Bayerlein (15.) mit einem Doppelschlag auf 2:0 stellten. Die Führung war jedoch nur eine Momentaufnahme, da die Gäste aus Olewig postwendend zurück schlugen: Paul Guillaume verkürzte in der 17. Minute und Christopher Peter sorgte nur drei Minuten später für den Ausgleich. Die Partie blieb anschließend offen. Das änderte sich spätestens in der 40. Minute, als Leon Schwickerath zum 3:2-Pausenstand zugunsten der Olewiger traf. Nach dem Seitenwechsel sorgte Robin Weirich für die schnelle Entscheidung, als der Olewiger binnen sieben Minuten einen lupenreinen Hattrick verbuchte (49., 54., 56.). Zwar konnte Gielerts Bayerlein auf 3:6 verkürzen (66.), doch am Sieg der Trierer war nicht mehr zu rütteln. Im weiteren Spielverlauf schraubten Christopher Peter (72.) und Valerii Zaika (81.) das Ergebnis zum 8:3-Endstand in die Höhe.
Für den SVO, der zuvor vier Mal in Folge verloren hatte, und Trainer Denys Surma ein Schritt in die richtige Richtung: „Es war ein verrücktes Spiel. In den ersten 20 Minuten verteidigten wir im eigenen Strafraum nicht konsequent genug. Gielert spielte es gut aus und nutzte die Chancen. Danach fanden wir uns. Auch, weil es mit Zaika, Schwickerath und Pyvovar drei junge Spieler nach vorne sehr gut machten und großen Einsatz zeigten. In der zweiten Halbzeit fingen wir stark an. Als Robin Weirich drei Mal traf, war das Spiel entschieden.“
Durch den Sieg stockten die Trierer ihr Punktekonto auf sieben Punkte auf und rückten auf Rang elf vor. Gielert steht weiterhin mit drei Zählern auf Rang 13.
