Die Trierer Eintracht geht als turmhoher Favorit in das letzte Spiel des Jahres und vertraut dabei auf ihr übergroßes Reservoir an hochkarätigem Spielerpotenzial.
Gelingt es, Kordel früh unter Druck zu setzen, zu Fehlern zu zwingen und ein zeitiges Tor zu erzielen, gerät der SVE in einen Flow. Da die Konkurrenz aus Sirzenich und Pluwig-Gusterath erneut Federn ließ, nutzten die Blau-Schwarz-Weißen die Situation, um sich etwas abzusetzen. Die Eintracht macht aber auch keinen Hehl aus ihrem formulierten Ziel, als Mannschaft einen weiteren Durchmarsch zu vollziehen und im nächsten Jahr in der Bezirksliga an den Start zu gehen. Und das alles vor dem Hintergrund, als künftiger Unterbau einer angehenden Regionalliga-Mannschaft an den Start zu gehen. Diesem Ziel ordnet die Eintracht alles unter. Für Trainer Timo Zeimet kommt es darauf an, die Sinne nochmals zu schärfen. „Die Mannschaft ist vor dem letzten Spiel extrem motiviert. Ich brauche ihr auch nicht mehr zu erklären, wie sie zu agieren hat. Wichtig ist, unsere spielerischen Trümpfe auszuspielen und mit enorm viel Tempo hinter die letzte Linie des Gegners zu kommen. Stimmen Mentalität, Einsatzbereitschaft und Zweikampfverhalten, kommt das Spielerische von ganz allein. Wir unterschätzen Kordel auf keinste Weise, wissen aber, dass wir unserem Anspruch, drei Punkte zu ziehen, gerecht werden müssen.“ Auch personell sieht es gut aus bei den Trierern. Bis auf André Thielen, der wegen einer Oberschenkelzerrung fraglich ist, stehen Zeimet und seinem Co-Trainer Christian Steinbach alle Spieler zur Verfügung. „Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass die Eintracht klarer Favorit ist. Sie haben sich gefangen, spielen zuletzt einen sehr souveränen Part und sind derzeit schwer zu stoppen. Sie haben vorige Woche die Herbstmeisterschaft fixiert, sechs Spiele am Stück gewonnen und vier Tore im Schnitt erzielt. Das allein sagt alles darüber aus, wer der Außenseiter und wer der Favorit ist. Sie sind überdies in allen Mannschaftsteilen sehr gut besetzt, ohne Namen zu nennen“, weiß Kordels Trainer Klaus Grüber, was auf seine Mannschaft zukommt. Mit einer konzentrierten Defensivleistung wolle Kordel dem SVE beikommen. „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen und ein achtbares Ergebnis aus Trier mitbringen.“ Personell kann Grüber aus dem Vollen schöpfen. So könnte auch Marius May wieder in den Kader rücken, ebenso steht Philipp Lorig nach USA-Aufenthalt wieder im Kader bereit.
Trier, Moselstadion, Samstag, 18.11., 17.00h
