Vier Tore hatte Spitzenreiter SW Pluwig/Gusterath an den ersten acht Spieltagen kassiert – eine Gegentorausbeute, welche die SG Zewen am Sonntagmittag verdoppelte. Zu Punkten reichte es gegen den ungeschlagenen Primus dennoch nicht.
Die Schwarz-Weissen aus Pluwig starteten als Favorit in die Partie und zeigten dies früh. Bereits in der fünften Minute traf Spielertrainer Tobias Spruck zur Führung der Hausherren. Im Anschluss spielten die Gäste aus Zewen jedoch munter mit: Marvin Kugel glich in der 18. Minute aus und Dennis Thon traf neun Minuten darauf sogar zur Führung der ZIL-SG.
Schluss war damit in einer wilden ersten Halbzeit aber noch lange nicht: Peter Welter egalisierte die Zewener Führung (32.), doch Yannick Andreas brachte den Absteiger abermals in Front. Die Pluwiger meldeten sich noch vor der Pause zurück und glichen durch Christian Guth ein zweites Mal aus (43.).
Im zweiten Durchgang führte laut Pluwigs Coach Tobias Spruck eine Umstellung zum Erfolg: „Wir wussten um die individuelle Klasse Zewens und die konnten sie ein, zwei Mal ausspielen. Wir stellten taktisch um und dominierten dann das Spiel. Auch vorher hatten wir schon mehr Spielanteile, nur nutzte Zewen unsere Fehler rigoros aus. Letztendlich war es ein verdienter Sieg für uns.“
Nur acht Minuten nach dem Seitenwechsel traf Guth erneut und sorgte damit für die zweite SW-Führung des Tages. Ein Doppelschlag von Saimir Zemblaku (67.) und Daniel Schönberger (73.) sorgte schließlich für die Vorentscheidung zugunsten des Spitzenreiters. Den späten Zewener Anschlusstreffer von Eric Pasucha (91.) konterte Jordy Kinss in der vierten Minute der Nachspielzeit mit dem 7:4.
Obwohl Pluwig/Gusterath, das bis dato nur vier Gegentore kassiert hatte, diese Quote verdoppelte, sicherte man sich den Dreier. Zum Leidwesen der Zewener und ihres Spielertrainers Bastian Hennen: „Wir haben ein paar Sachen liegen lassen, Pluwig hatte dagegen eine hohe Effizienz in ihrem Spiel. Wir machten es ihnen oft zu einfach, wobei hüben wie drüben Geschenke verteilt wurden. Letztendlich hat man nie unverdient verloren, wenn man sieben Stück bekommt.“
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