Im Finale der Regionalliga-Hinrunde kam der SV Eintracht Trier gegen den TSV Schott Mainz nur zu einem unbefriedigenden Unentschieden. Ein Ergebnis, mit dem man sich aufgrund des Spielverlaufs jedoch zufrieden zeigen konnte.

Beim Gastspiel gegen das Schlusslicht der Regionalliga war das klare Ziel der Trierer ein Dreier. Zu diesem sollte es allerdings nicht kommen, denn gegen den TSV Schott Mainz reichte es für den SVE nur zu einem unbefriedigenden Remis. Dabei waren die Gäste im ersten Durchgang die spielbestimmende Mannschaft, während die Mainzer sich aufs Verteidigen konzentrierten und den Ball eins ums andere Mal aus der Gefahrenzone schlugen. Und tatsächlich schafften es die Trierer nicht, aus ihrer spielerischen Überlegenheit Profit zu schlagen und den Führungstreffer zu erzielen. 

Die Quittung dafür bekam die Eintracht nach dem Seitenwechsel: Mainz wurde stärker und mutiger, hatte nun deutlich mehr Zug zum Trierer Tor. Der SVE verlor die Spielkontrolle und kassierte in der 72. Minute das 1:0, als Alexander Luigi Rimoldi den Ball im Winkel versenkte. Triers Trainer Klasen reagierte und brachte Garnier, Sausen und Sossah in die Partie. Der Plan ging auf: In der 88. Minute drückte Tim Sausen eine Hereingabe von Maurice Wrusch zum 1:1-Endstand ins Tor. 

Während es für die Mainzer der erste Punktgewinn in einem Heimspiel war, war es für die Gäste aus Trier der schwache Abschluss einer ansonsten guten Hinrunde.