An Spannung und einer gehörigen Portion Rivalität mangelte es auch dem Rückspiel des Ehrang-Tarforst-Derbys nicht. Und genau wie im Hinspiel hatte erneut die FSG die Nase vorn, die abermals den längeren Atem bewies.
In der ersten Halbzeit zwischen den beiden Rivalen FSG Ehrang und FSV Tarforst konnte sich keine Mannschaft einen Torerfolg erarbeiten. An Chancen mangelte es dabei nicht. So fanden die Gäste aus Trier etwas besser ins Spiel, gaben erste Warnschüsse auf das Tor der Hausherren ab. Diese wiederum fanden nach rund 20 Minuten ins Spiel und kamen zu Abschlussmöglichkeiten. Wie Tarforsts Luca Herrig oder Benjamin Arnold sollte aber auch Ehrangs Yannick Thömmes und Benjamin Barthel kein Treffer vergönnt sein.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich auf der Ehranger Heide zunächst ein ähnliches Spiel. Die Trierer Höhenkicker erwischten den besseren Start und verpassten die Führung nur um Haaresbreite, als ein Ball von Herrig ans Lattenkreuz klatschte. Nur kurz darauf brachten sich die Gäste jedoch selbst in Bedrängnis: Sebastian Szimayer, der erst in der 60. Minute eingewechselt wurde, sah nach einer vermeintlichen Tätlichkeit nur sieben Minuten später die Rote Karte.
Ehrang wusste die Überzahl zu nutzen und erhöhte das Tempo. Tarforst kämpfte, musste dem erhöhten Aufwand jedoch in der Schlussphase Tribut zollen. Schließlich war es Noah Lorenz, der die Hausherren mit dem 1:0 erlöste (87.). Nur zwei Minuten später nutzte Jonas Streit eine Unachtsamkeit in der FSV-Defensive und stellte das Ergebnis auf 2:0. Der FSV musste sich damit auch in der Neuauflage des Derbys den spät erfolgreichen Ehrangern geschlagen geben.
