Nach acht Siegen in Folge wollte die SG Niederkell die Erfolgsserie der FSG Ehrang/Pfalzel auf die Probe stellen. Der Spitzenreiter geriet aber selbst beim Vorjahreskonkurrenten nicht ins Wanken und sicherte sich den nächsten Dreier.
„Wir waren die ersten zehn Minuten richtig gut im Spiel, hatten dann aber eine Viertelstunde lang Probleme. Ehrang machte es gut und wir bekamen ihre langen Bälle nur ganz schwer verteidigt. Nach dem 1:2 bauten wir nochmal Druck auf, aber die Chance auf das 2:2 ließen wir aus. In der zweiten Halbzeit fanden wir wie gegen Morbach nicht rein. Wenn man das ganze Spiel betrachtet, ist das Ergebnis zu hoch, aber pro Ehrang. Es war ein anderes Auftreten als gegen Morbach, aber vorne machten wir die Dinger nicht und hinten trafen wir in den entscheidenden Situationen die falsche Entscheidung oder machten Fehler“, sah Niederkells Spielertrainer einen verdienten Sieg der Ehranger.
Die gingen durch Rene Jahn in der 20. Minute in Führung und legten nur sieben Minuten später nach einem langen Ball auf Samuel Bayerath nach (27.). Niclas Philippi verkürzte postwendend (28.), doch pünktlich mit dem Pausenpfiff legte der Primus durch Sem Luca Schneider das 3:1 nach.
Im zweiten Durchgang sorgten die Gäste schnell für die endgültige Entscheidung: Ein Doppelschlag von Jahn (53.) und Schneider (55.) schraubte das Ergebnis auf 5:1 in die Höhe. Zwar landete die SG Niederkell einen weiteren Treffer durch Philippi (63.), doch gefährlich wurde man den Ehrangern nicht mehr.
Einen verdienten neunten Saisonsieg im neunten Auftritt sah somit auch FSG-Coach Christoph Marzi: „In den ersten 15 Minuten hatten wir es echt schwer, ins Spiel zu finden. Da waren wir vom Kopf nicht da. Mit unserer ersten guten Offensivaktion fiel dann aber direkt das 1:0 und wir konnten zeitnah das 2:0 nachlegen. Niederkell schaffte es über die gesamten 90 Minuten nicht, uns richtig zuzusetzen. Wir ließen noch einige Hochkaräter liegen. Es war ein verdienter Sieg.“
Während Ehrang die B-11 mit der perfekten Ausbeute und einem Punktpolster von sechs Zählern auf Rang zwei anführt, rutschte die SGN auf den fünften Tabellenplatz ab.
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