Das ewig junge Derby, der Klassiker schlechthin, trägt unterschiedliche Vorzeichen in sich.

Da ist auf der einen Seite der glasklare Favorit, der Spitzenreiter aus Trier-Feyen. Auf der anderen Seite möchte der VfL Trier das Abstiegsgespenst, das längst wieder in Heiligkreuz Einzug gehalten hat, schnell vertreiben. Die einen brauchen die Punkte also für einen möglichen Bezirksligaaufstieg, die anderen Zähler gegen den Abstieg. „Wir wollen mit dem Schwung von Waldweiler und einer guten Stimmung im Team ins Derby gehen. Wir müssen uns auf einen spielstarken und dynamischen Gegner einstellen und dem VfL mit größtmöglichem Respekt begegnen. Beide Teams kennen sich seit Jahren in- und auswendig. Wir möchten eine solide Leistung auf den Platz bringen“, weiß DJK-Spielertrainer Ahmed Boussi um 90 intensive Minuten. Der 37-Jährige hatte über Ostern den angeschlagenen Spielern Gelegenheit gegeben, sich zu pflegen und zu regenerieren. „Wir müssen die Spannung wieder schnell hochfahren und in den Trainingseinheiten die volle Leistung abrufen, um mit einem guten Gefühl ins Derby zu gehen. Der Ausgang ist völlig offen, es kann alles passieren“, so Boussi. Ähnlich fokussiert ist auch VfL-Trainer Marco Neumann. „Die Osterpause tat gut, um zu regenerieren. Jetzt können wir mit voller Kraft voraus und voller Energie in den Endspurt der Saison gehen. Das Kapitel Mariahof können wir zunächst schließen. Ab sofor geht’s wieder nach Heiligkreuz auf unseren Rasen. Wichtig ist, den Jungs einen taktischen Plan an die Hand zu geben und ihnen Richtlinien vorzugeben, woran sie glauben. Die Mattheiser sind aktuell in der besten Form der letzten Jahre. Sie besitzen eine hohe individuelle Qualität und sind super gut bestückt. Es gehört sehr viel dazu, diese Mannschaft zu schlagen. Es geht darum, lange die Null zu halten und die wenigen Torchancen zu nutzen, um das Unmögliche möglich zu machen. Im Spiel selbst sollten wir uns kleinere Etappenziele setzen und auch das Spielglück beanspruchen“, so Neumanns mögliches Erfolgsrezept. Till Wollenweber fehlt weiterhin verletzt, Nico Franzen weilt aus privaten Gründen in München.

TR-Feyen, Sonntag, 12.4., 15.30h

Foto: Archiv/Sandra Maes