Die Tabellensituation weiterhin angespannt, ist die DJK St. Matthias Trier II im ersten Heimspiel des Jahres auf Punkte aus. Gegner Wincheringen reist jedoch mit der Empfehlung eines Derbysiegs und breiter Brust nach Trier-Feyen.

Die SG Wincheringen startete mit einer Energieleistung in die Restrunde und wandelte einen 1:2-Pausenrückstand im Derby gegen die SG Obermosel noch in einen 4:2-Sieg um. Eine gute Vorstellung der Spielgemeinschaft, die dank des Dreiers auf den siebten Platz vorrückte. Deutlich weiter dürfte es für Wincheringen in dieser Spielzeit nicht mehr nach oben gehen, da Tabellennachbar Sauertal und die obersten Sechs bereits sieben Punkte und mehr entfernt sind.

Ein Niemandsland der Tabelle, in dem sich auch gerne die DJK St. Matthias Trier II befinden würde. Der Aufsteiger zeigte zum Auftakt eine gute Leistung gegen die SG Wawern, musste sich letztlich aber überdeutlich mit 1:5 geschlagen geben. An der Lage im Tabellenkeller änderte sich somit nichts: Nach wie vor stehen die Trierer mit 13 Punkten auf Rang elf, nur drei Zähler vor Schlusslicht SG Obermosel. Nach oben sind es zum direkten Nachbarn Udelfangen bereits sechs Punkte. Eine angespannte Situation, denn will die DJK-Reserve einen möglichen Vierkampf um die beiden Abstiegsplätze bis zum letzten Spieltag vermeiden, müssen schnellstmöglich einige Zähler her.

Und auf solche ist Matthias-Coach Jan Näckel mit seiner Mannschaft gegen Wincheringen aus: „Das Hinspiel war spielerisch auf einem schwachen Niveau und wurde über Einstellung und Kampf entschieden. Ich erwarte erneut, dass Wincheringen kompakt und robust steht. Wir müssen ihren Stürmer Strupp ausschalten und wenn wir es dann schaffen, an die gute erste Hälfte aus dem Wawern-Spiel anzuknüpfen, bin ich optimistisch.“

Auch wenn die Tabellensituation für Wincheringen wenig motivierend ist, fordert Trainer Bastian Hurth erneut den vollen Einsatz seiner Spieler ein: „Kunstrasen ist für uns nichts alltägliches. Da wird Matthias Vorteile haben und vielleicht können sie auch den ein oder anderen Spieler einsetzen, der bei der Ersten nicht zum Zug kommt. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und den unbedingten Willen zeigen, wenn wir gewinnen wollen.“

Im Hinspiel siegte die SG Wincheringen mit 3:1.

Trier-Feyen, So., 23.03., 13.00h

Foto: Archiv/Sandra Maes