A-Klasse, Nachbericht

DJK Pluwig-Gusterath – SG Saarburg 4:2 (1:1)

11. Oktober 2021, 16:50 Uhr

Die DJK Pluwig-Gusterath konnte mit dem Sieg gegen die SG Saarburg endlich die Abstiegsränge verlassen. Wo geht die Reise jetzt hin? Foto: Archiv

Die DJK Pluwig-Gusterath hat mit dem 4:2-Erfolg gegen Saarburg und ihrem zweiten Saisonsieg erstmals die Abstiegsränge verlassen.

Erneut musste das Team von Trainer Aime Kinss einem Rückstand nachlaufen, den Tim Bauer mit seinem Tor in der 31. Minute erzeugt hatte. Umso wichtiger war der Ausgleich, als Niklas Kirsten kurz vor der Halbzeit Artur Krapp bediente und dieser das 1:1 erzielte (44.). Für die wieder deutlich besser aufgestellte Pluwiger Mannschaft erzielte Thomas Müller nach Vorarbeit von Erik Weirich die Führung mit einem sehenswerten Kopfball (70.). Für die zuletzt sehr gefestigt auftretende Gästeelf, die danach wieder in den Angriffsmodus schaltete, brachte die zeitnahe Antwort von Simon Ollinger weitere Optionen ins Spiel. Doch diesmal ließ sich die DJK die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und kam in der 83. Minute durch das erste Saisontor von Erik Weirich zum 3:2 (83.). Als Saarburg auf den erneuten Ausgleich drängte, in der Vorwärtsbewegung aber einen Ball verlor, ging in der Nachspielzeit die Post ab, als Niklas Kirsten nach Querpass von Krapp das vierte, alles entscheidende Tor nachlegte. Ohne die abwesenden Waldemar Görlitz, Ciprian Ciuta und Erik Chittka fehlte den Saarburgern diesmal das Quäntchen mehr Willen und Leidenschaft. Spielertrainer Bastian Hennen: „So wie Pluwig gespielt hat, ist der Sieg nicht unverdient. Wir haben zwar mit dem zügig erzielten 2:2 eine Reaktion gezeigt, es aber hinten raus nicht clever genug zu Ende gespielt. Immer dann, wenn wir in Führung liegen, spielen wir Remis oder verlieren. Da müssen wir kaltschnäuziger werden und auch mal die Bude sauberhalten, um wenigstens das Pünktchen mit abzusichern.“ Hennen wünschte sich in dieser Phase der Saison, in der „Pluwig noch nicht so drin war, dass wir sie nochmal auf dem falschen Fuß erwischt hätten, wenn wir uns mehr reingekniet hätten.“

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