Auf dem Weg zum angestrebten Titel und dem damit verbundenen Aufstieg in die Rheinlandliga möchte Eintracht Trier II den nächsten Schritt gehen und dem großen Puzzle ein weiteres erfolgreiches Stück hinzufügen. Mit

Mit der SG Saartal Schoden empfängt das Team von Kevin Schmitt einen Gegner, der zumindest offensiv eine ähnliche Qualität mitbringt. Hat es im Tor der Gegner von Eintracht Trier bislang 63 Mal eingeschlagen, so kommen die Saartaler auf 67 Treffer. Die Offensivpower des Gegners weiß auch Trainer Kevin Schmitt richtig einzuordnen. „Es geht darum, in der Abwehr aufmerksam und klar zu sein, Ballgewinne zu organisieren, um selbst ins Umschaltspiel zu kommen. Wir wollen aus kontrolliertem Ballbesitz agieren und es nicht allzu wild werden lassen. Wenn wir nicht zu kompliziert denken und im letzten Drittel klarer sind, gehören die drei Punkte uns“, weiß Schmitt um erfolgreiche Komponenten. Das Hinspiel hatte der SVE in der 90. Minute nach einem Kopfballtreffer von Stas Stepanchenko mit 2:1 für sich entschieden. Weil Lennard Wagner noch vor der Pause für Schoden traf, musste der SVE in der Schlussphase alles riskieren und wurde belohnt. Fabian Wey (76.) und das Siegtor des gebürtigen Ukrainers sorgten im Hinspiel für entspannte Gesichter beim Tabellenführer aus Trier. Schmitt und sein Co-Trainer Christian Steinbach erwarten ein interessantes, attraktives und vor allem offensiv ausgerichtetes Spiel beider Mannschaften. Personell kann der Coach des SVE nicht ganz aus dem Vollen schöpfen. Denn mit Torwart Connor Karas (hat sich den Wirbel gebrochen) sowie den verletzten sowie Trainingsrückstand aufweisenden Jamal Braick, Christopher Cartus, Benedikt Resch, Lukas Herkenroth und Nicola Rigoni fallen routinierte Spieler aus. Moritz Jost kommt noch mal dazu. Im Saartal schaut man mit großem Interesse auf die Partie in Trier. Trainerfuchs Peter Schuh setzt dabei auf seine Abteilung Attacke. Der will von jedem Spieler sehen, dass er sich mit vollem Einsatz agiert. Sportchef Philip Kramp weiß: „Gerade gegen die spielstarke Eintracht sollte man seinem Gegenspieler möglichst kaum Platz lassen und ihn schon bei der Ballannahme stören. Auch wenn es nicht für einen Sieg reichen sollte, ist Peter nur dann unzufrieden, wenn die Jungs nicht alles gegeben haben“, geht es beim Tabellenfünften für Kramp vor allem um das Thema Mentalität. Die stabile Abwehr des SVE wollen die Saartaler durch ihre Schnelligkeit zum Wanken bringen. „Mit Angriffen über die Außenbahnen oder guten Kurzpassspiel vor dem Sechzehner kann es gelingen, sich Chancen zu erarbeiten. Wenn man diese effektiv nutzt und vielleicht in Führung gehen kann, wird es umso schwieriger für die Eintracht“, mutmaßt der Sportchef. Entsprechend eng wird es am Sonntag auf dem Kunstrasen des Trierer Moselstadions zugehen, weiß Kramp. „Gerade gegen Spitzenmannschaften haben wir es in den vergangenen Jahren immer wieder geschafft, das Maximum herauszukitzeln. Schaffen die Jungs das erneut, wird es definitiv sehr spannend.“ Personell gebe es keine Veränderungen. „Alec Webel ist weiterhin in Koblenz zum Studium und kann deshalb nur selten trainieren und spielen, da er mitunter auch am Wochenende arbeiten muss. Luci Jacob, Maxi Wirkus und Max Jakobs befinden sich noch immer im Aufbautraining.“

Trier, Kunstrasenplatz Moselstadion, Sonntag, 6.4., 15.30h