Der SV Eintracht Trier zeigte beim Heimspiel gegen den Tabellenfünften TSV Steinbach Haiger eine gute Leistung mit einem großen Manko: die Chancenverwertung. Das zeigte sich im Endergebnis der unterhaltsamen Partie.

Eisiger Temperaturen zum Trotz konnte der SV Eintracht Trier auch beim Freitagabend-Spiel gegen den TSV Steinbach-Haiger auf die Unterstützung zahlreicher Fans bauen. Rund 2.760 Zuschauer verfolgten das unterhaltsame Spiel im Moselstadion, in dem sich trotz vier Abschlussmöglichkeiten kein Sieger fand. Dabei fiel der erste Treffer schon in der ersten Spielminute: Ein verunglückter Pass der SVE-Hintermannschaft führte zu einer Überzahlsituation Steinbachs, welche die Gäste gut ausspielten. So hatte Michael Guthörl dankend zum 0:1 eingeschoben. 

Die Trierer schüttelten sich kurz und arbeiteten dann am Ausgleich. Die zunehmend tonangebenden Hausherren ließen jedoch reihenweise Chancen ungenutzt, verpassten das gegnerische Tor knapp oder trafen Aluminium – wie Christopher Spang nach rund 20 Spielminuten. Selbst einen Elfmeter brachte die Eintracht in Person von Sven König nicht im Tor der Steinbacher unter. Entsprechend glücklich war die TSV-Führung zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel brachte Triers Coach Thomas Klasen mit Dominik Pinscher und Sinan Tekerci zwei frische Kräfte, die König und Rahn ersetzten. Die zweite Halbzeit war fast ein Spiegelbild der ersten: Die Eintracht rannte an und erspielte sich etliche gute Chancen, während Steinbach sich in jeden Zweikampf warf und mit Kontern teils gefährliche Nadelstiche setzte. Beste Unterhaltung für die frierenden Zuschauer, von denen ein Großteil dann doch noch jubeln durfte: In der 86. Minute verwertete Damjan Marceta eine Hereingabe zum 1:1-Endstand. 

Der SVE liegt mit 28 Punkten weiterhin auf Rang acht der Regionalliga Südwest, Steinbach verblieb auf Platz fünf.