18.12.2019

Budenzauber um Mitternacht

Ein A-Ligist, der Lokalmatador, doch der Cupverteidiger fehlt

Der SV Olewig mit Matondo Makiadi (in Hellblau) wird seinen im Vorjahr errungenen Titel nicht verteidigen können. Gewinnt dafür Finalist DJK St. Matthias (in Blau)? Foto: Archiv

Nachdem es in 2017 ein Comeback und im Vorjahr eine Neuauflage des in den 90er-Jahren regelmäßig ausgetragenen Turniers auf Mariahof zu feiern gab, haben sich die Verantwortlichen der SSG Mariahof um eine Fortsetzung des Mitternachtsturniers stark gemacht. In der Wolfsberghalle streiten am Freitag Freizeit,- Theken- und Betriebsmannschaften sowie am Samstag einige A- bis C-Ligisten um die begehrte Trophäe. 

Ausrichter SSG Mariahof und Sponsor Engeln Bau hatten sich bereits im Vorfeld für eine Neuauflage des seit den 90er-Jahren ausgetragenen Mitternachtsturniers stark gemacht. In 2015 bis dato zum letzten Mal ausgetragen, kam es 2017 zu einem Turnier-Comeback. Zur Erinnerung: Zwischen 1990 und 2010 wurde das Mitternachtsturnier jährlich ausgetragen. Traditionsklubs wie Eintracht Trier und der damals noch in der Oberliga bzw. Verbandsliga spielende VfL Trier zählten zu den Zugpferden der Veranstaltung. In diesem Jahr fällt der Startschuss am Freitag, wenn von 18 Uhr bis Mitternacht Freizeit-, Theken- und -Betriebsmannschaften den Kick-off ausführen. Am Samstag heißt es ab 15.30 Uhr für einige Alt-Herren-Teams, ihre nicht verlernten Tricks auf das Parkett zu zaubern und ab 19.15 Uhr bitten die Schiedsrichter die Seniorenteams zum Anstoßpunkt. Kurz vor bzw. nach Mitternacht gehen dann das kleine Finale sowie das Endspiel über die Bühne. Auf den ersten Blick fällt auf, dass der zweimalige Sieger und Cupverteidiger SV Olewig dem Turnier fernbleiben wird. Ebenso nicht mit dabei ist der B-Trier/Saar-Tabellenführer TuS Euren sowie B-Ligist SSG Kernscheid, der lediglich eine zweite Garnitur auf das Parkett der Wolfsberghalle entsenden wird. Weil auch A-Ligist SG Zewen, der im Vorjahr im Spiel um Platz drei dem VfL Trier mit 1:3 unterlag, seine Teilnahme abgesagt hat, ist das Turnier vielleicht nicht ganz so attraktiv wie in den Vorjahren. Dennoch erhofft sich Turnier-Mitorganisator Benny Weiler die Zusage eines zwölften Teams, das in die Gruppe B hineinrutschen würde. „Es werden Preisgelder im unteren vierstelligen Bereich ausgeschüttet, und ich hoffe, dass wir spannende und faire Hallenmatches sehen werden. Es ist alles bestens organisiert, der Spaß sollte wieder im Vordergrund stehen.“ Gastgeber SSG Mariahof wird in Gruppe C mit der SG Mandern sicherlich auf den stärksten Kontrahenten treffen. Die Gruppe A hält mit A-Ligist FSV Tarforst II und den drei B-Ligisten VfL Trier, SV Trier-Irsch und der DJK St. Matthias die qualitativ stärksten Mannschaften bereit. 

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