Und wieder steigt das ewig junge Duell der beiden Stadtrivalen aus Trier-Heiligkreuz und Irsch. Zuletzt hatte es beim Wiederholungsspiel in Irsch – die erste Partie wurde wegen eines Protestes des VfL annulliert und neu angesetzt – einen glatten 4:1-Sieg des SVI gegeben.

Ende September gewann der SVI auch sein Kreispokalmatch beim VfL mit 8:7 im Elfmeterschießen. Im Vorjahr, der gemeinsamen Aufstiegssaison beider Mannschaften, verbuchte jeder einen Sieg für sich. Der VfL gewann an der Sandkaul mit 4:2, zuvor hieß es an der Hans-Böckler-Allee in Heiligkreuz 3:1 für den SV Trier-Irsch. „In diesem Derby ist eine gewisse Brisanz immer dabei. Ob im Pokal, in der B-Klasse oder heuer in der Kreisliga A: Jedes Mal ist die Tagesform entscheidend“, weiß Daniel Kläs, Spielertrainer des VfL Trier. Um den ersten Dreier gegen den Rivalen einzufahren, bedarf es einer „konzentrierten Leistung von der ersten Minute an. Wir dürfen Irsch nicht ins Spiel kommen lassen und sollten es tunlichst vermeiden, sie bis ins letzte Drittel kommen zu lassen. Da haben sie mit Christoph Nickl, Tobias Spruck und Luca Sasso-Sant, wenn er denn spielt, ungemein gefährliche Abschlussspieler in ihren Reihen“. Neben Kläs selbst, der wegen einer Verletzung am Fuß passen muss, fällt auch Abwehrchef Daniel Pickenhahn aus, der privat verhindert ist. Für Kläs könnten dann wieder Raul Conzalo Kreutzer und Mohamed Elhelw die Doppelspitze bilden. Eventuell sind auch Nico Franzen und Torben Weber für die Abteilung Attacke vorgesehen. Irschs Spielertrainer Tobias Spruck, dessen Einsatz am Sonntag wegen einer leichten Verletzung noch auf der Kippe steht, weiß um die Stärken des Gegners: „Die Spiele gegen den VfL sind immer besonders. Wir freuen uns sehr darauf und hoffen, wieder erfolgreich sein zu können. Durch den Trainerwechsel gab es wohl noch mal einen Ruck innerhalb der Mannschaft und sie werden mit dem Selbstvertrauen der letzten Siege ins Spiel gehen. Wir erwarten demnach ein intensives und enges Spiel.“ In Sachen Personalaufstellung ist noch nicht gänzlich geklärt, wer dann auf der Roten Erde von Heiligkreuz auflaufen wird. Spruck: „Wir werden wohl etwas angeschlagen durch die letzten zwei Wochen gehen. Von den verletzten Spielern kehrt keiner zurück und es sind mit Marco Döring und mir noch zwei weitere Spieler hinzugekommen. Wir müssen jedoch die Behandlungsergebnisse unter der Woche noch abwarten.“ 

TR-Heiligkreuz, Sonntag, 12.11., 15.00h