13.04.2018

Bezirksliga, Trainer-Interview: Thomas Konz – SG Saartal Schoden

„Kontakt zu den Führungsspielern“

11ER: Der 3:0-Sieg gegen Wittlich war enorm wichtig, um der Abstiegszone weiter zu entrinnen. Wie hat es die Mannschaft geschafft, ein solch offensivstarkes Team wie Wittlich im Zaum zu halten und nach vorn förmlich
zu explodieren?
Thomas Konz: In der ersten Halbzeit ist uns das überhaupt nicht gelungen. Wir haben nicht gut gegen den Ball gearbeitet und konnten uns glücklich schätzen, zur Halbzeit nicht schon einem 0:2-Rückstand hinterherzulaufen. Nach dem Seitenwechsel haben sich die Jungs verstärkt darauf konzentriert, als Mannschaft ihre Defensivaufgaben wahrzunehmen, was dann dafür ausschlaggebend war, dass wir kompakter gestanden und keine weiteren Chancen zugelassen haben. 


11ER: Unter Ihrer Regie ist das Team wieder auf dem Vormarsch. Was haben Sie geändert, seitdem Thomas
Berens fort ist?
Thomas Konz: Gar nicht so viel. Ich gebe den Jungs, so wie vorher auch schon, meine Idee von Fußball und Mannschaft mit und versuche das, was ich von Thomas in den ersten neun Monaten gelernt habe, weiterhin mit einfließen zu lassen. Ansonsten tausche ich mich nach wie vor häufig mit den Führungsspielern nach dem Training und den Spielen aus und versuche auch sonst, eng an den Jungs dran zu sein.

11ER: Gegen Bitburg (2:1), Zerf (2:0) und Lüxem gelangen eindrucksvolle Siege vor eigenem Publikum. Was hat den Ausschlag gegeben?
Thomas Konz: Vor heimischem Publikum lassen wir uns regelmäßig von der Kulisse tragen und finden darüber dann häufig auch in unser Spiel. Gegen Zerf und Bitburg ist uns das von der ersten Minute an gelungen, während wir gegen Lüxem eine Halbzeit gebraucht haben, um in unseren Rhythmus zu finden.

11ER: Hat das Wahnsinnsspiel bei der SG Schneifel (5:6) irgendwelche mentalen Spuren hinterlassen bzw.
welche Erkenntnisse haben Sie daraus gewonnen?
Thomas Konz: Man hat gemerkt, dass das Spiel alle Beteiligten in der folgenden Woche beschäftigt hat. Nicht zuletzt auch im Training. Auf der einen Seite stand die Enttäuschung darüber, dass wir nichts Zählbares mit nach Hause nehmen konnten, auf der anderen Seite waren sich alle bewusst, dass wir eine herausragende Offensivleistung an den Tag gelegt hatten, die vor allem von sehr viel Leidenschaft und Einsatzwille getragen wurde. Diese positiven Dinge wollen wir natürlich mit in die kommenden Spiele nehmen und auf der anderen Seite aus unseren Fehlern, die wir gegen den Ball gemacht haben, lernen.

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