29.11.2019

B-Trier/Saar, Trainer-Interview: Michael Kohns – SG Nittel

„Hoffe auf ein attraktives Rückspiel“

11ER: Sie haben während der Saison eine Schwächephase erwartet, doch – mit Ausnahme der jüngsten Niederlage – spielt man bisher eine sehr gute Saison. Sie sind demnach zufrieden mit der Leistung?
Michael Kohns: Ja klar, sowohl mit dem Tabellenplatz als auch mit der gezeigten Leistung. Man muss der Mannschaft wirklich ein Riesenkompliment aussprechen. Aufgrund der langen Verletztenliste haben wir momentan Probleme, überhaupt zwei Mannschaften zu stellen. Mit sieben, acht Langzeitverletzten plus weiteren Ausfällen müssen wir jeden Spieltag improvisieren. Wir hatten bisher das Glück, dass die elf Spieler, die auf dem Platz standen, immer gut gespielt haben und an ihre Leistungsgrenze gegangen sind. Am letzten Wochenende war das bei zwei, drei leider nicht der Fall. Wir hatten keine Wechselmöglichkeiten und dass es dann mit einem Sieg nicht funktioniert, ist klar. Es war aber das erste Mal, dass so etwas vorgekommen ist. Ich mache der Mannschaft auch keinen Vorwurf. Wir hatten einfach einen gebrauchten Tag, der Schiedsrichter auch und Mattheis spielte besser, als es ihr Tabellenplatz aussagt. Wir machen jetzt einfach schnell einen Haken drunter. 

11ER: Im kommenden Spiel wartet der Tabellendritte aus Nittel. Irsch ist die stärkste Heimmannschaft, Nittel das stärkste Auswärtsteam. Mit welchem Spiel rechnen Sie?
Michael Kohns: Spieltechnisch war das Hinspiel gegen Irsch das beste der Saison. Irsch ist auch die Mannschaft, die mir von ihrer Spielanlage bisher am besten gefallen hat. Das sah wirklich gut aus. Auf ihrem Kunstrasen werden sie einen Vorteil haben, doch wir werden, wenn alle wieder an die 100 Prozent rankommen, gegenhalten können. Es werden zwei Spieler zurückkehren, unsere Mannschaft also sicherlich gut sein. Da hoffe ich natürlich auch im Rückspiel auf ein attraktives Spiel. 


11ER: Mit welcher taktischen Ausrichtung kann man den SV Trier-Irsch schlagen?
Michael Kohns: Man muss versuchen, ihren Torjäger Christoph Nickl in den Griff zu bekommen, doch das alleine wird schon schwer genug. Wir wollen defensiv kompakt stehen und aus einer sicheren Abwehr heraus die Schnelligkeit unserer Offensivleute ausspielen. Wir wollen nicht ins offene Messer laufen. Ich denke, wir sind im Mittelfeld ähnlich gut besetzt. Offensiv haben wir auch über 50 Tore geschossen. Wir haben vorne aber eher drei, vier torgefährliche Spieler und nicht einen absoluten Torjäger. Das könnte ein Vorteil sein, ist aber keine Sieggarantie. Sie haben auch andere Spieler, die Tore schießen können. 

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