06.10.2018

B-Mo/Ho, Trainer-Interview: Bernd Körfer – SG Fidei

„Fußballspielen nicht vergessen“

11ER: Nach dem 0:4 gegen Mehring und dem knappen Sieg gegen Hermeskeil folgte gegen Pölich die zweite Niederlage binnen drei Wochen. Wo sehen Sie die Gründe für den erneuten Punktverlust?
Bernd Körfer: Da sind mehrere Dinge zu nennen. Punkt eins wäre, dass wir unsere Leistung einfach nicht bringen. Wir haben momentan mit Philipp Gulden und anderen natürlich viele Ausfälle. Da könnte man also erwarten, dass diejenigen, die auf dem Platz stehen, alles geben, wenn diese Etablierten nicht dabei sind. Davon war aber heute nichts zu sehen. Hinzu kommt, dass man einen Gegner hatte, der überhart in die Zweikämpfe gegangen ist, aber das darf man in so einem Spiel auch erwarten. Der Schiedsrichter hatte auch nicht seinen besten Tag, aber alleine auf dem Platz ist das eben auch nicht leicht. Das sind Dinge, auf die haben wir keinen Einfluss. Wir müssen auf uns und die eigene Leistung schauen. Die war es einfach nicht wert, nur einen Punkt zu bekommen. Ja wir haben sieben Verletzte, aber trotzdem war die Einstellung und die Leistung nicht zufriedenstellend. Man tut immer gut daran, die Probleme erst bei sich selbst zu suchen. 


11ER: Wo sehen Sie im weiteren Saisonverlauf noch Steigerungspotenzial?
Bernd Körfer: Steigerungspotenzial gibt es überall. Das fängt vorne an, geht nach hinten, bis zur Bank und den Trainer. Man kann sich überall verbessern. Das Hauptproblem ist momentan einfach, dass man in der Vorbereitung schon so eine Elf im Kopf hatte, wie es während der Saison aussehen kann, wir aber so noch nie spielen konnten. Es wird immer gesagt, die Fidei ist eine Söldnertruppe, aber wir sind wie jede andere Mannschaft: Bei so vielen Verletzten bekommen wir auch nichts gebacken. Die Einstellung und der Kampf müssen jedoch passen. Am Mittwoch wartet jetzt noch Ehrang im Pokal, da haben wir nichts zu verlieren. Ich kann aber garantieren, dass wir da mit einer anderen Einstellung auf dem Platz stehen. Wir sind auch in der B-Klasse und irgendwann muss man auch mal Fünfe gerade sein lassen. Die Mannschaft muss aus so Spielen wie gegen Pölich lernen. So ein Drama ist die Niederlage jetzt auch nicht. 

11ER: Was für einen Gegner erwarten Sie mit Gusenburg?
Bernd Körfer: Ich kenne Gusenburg bis auf die Infos der anderen Trainer und der Spieler gar nicht. Sie sind aber wohl eine Mannschaft, die über Kampf und Wille ins Spiel kommt. Da werden wir gefordert sein. Aber: Bei allem Kampf und Beißen dürfen wir das Fußballspielen nicht vergessen.

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