Erster gegen Zweiter - mehr Spitzenspiel geht nicht, heißt es so schön. Mit der Föhrener Reserve und der SG Bekond stehen sich in der Tat die beiden besten Teams bislang gegenüber. Doch das Bekonder Team steht aufgrund der Niederlage zuletzt im Ruwertal noch mehr unter Druck. Wird man den Wetterprognosen Glauben schenken, wird die Partie mit großer Wahrscheinlichkeit nach Bekond verlegt. Der Kunstrasen bietet Bekond einen leichten Vorteil.
Über die Kreisliga-C Mosel/Hochwald berichtet unser Redakteur Lutz Schinköth
Weil der Platz in Föhren nicht bespielbar war und eine Verlegung auf den Sonntag nach Bekond Gutweiler in Personalengpässe gebracht hätte, musste die Partie des Tabellenführers kurzfristig abgesagt werden. Nun steht das ultimative Spitzenspiel vor der Tür. Föhrens Trainer Ralf Orth: „Wir werden mit großer Wahrscheinlichkeit wieder nach Bekond auf den Kunstrasen ausweichen müssen, weil der Platz in Föhren unbespielbar ist. Natürlich ist das ein Nachteil für uns mit dem Kunstrasen, doch wir sind personell gut besetzt und haben keine Verletzungssorgen. Doch es gibt keine Entschuldigung – wir sind eine technisch starke Mannschaft und wollen unser Spiel durchbringen.“ So hat das Föhrener Team eine Vergrößerug des Abstandes auf dem Zettel, wenn es die Partie gewinnen sollte. Doch Orth hat nicht nur den nächsten Gegner als härtesten Konkurrenten erkannt, sondern auch die SG Ruwertal. „Gutweiler können wir auch noch nicht abschreiben – wir müssen auch gegen die noch spielen.“
Wenn der SVF das Derby gewinnen will, muss ein Spieler besonders im Fokus stehen. „Wir müssen Christoph Kuhnen im Griff halten, dann sieht es gut aus, denn wir können immer Tore erzielen und stehen hinten gut sortiert.“ Andre Kanitz wird vermutlich wieder in der Bezirksliga ran müssen, doch mindestens eine Trainingseinheit wird es in Bekond geben. „Wir wollen den Rhythmus finden und werden uns auf dem Kunstrasen schonmal einspielen“, verrät Ralf Orth. Weil es die taktischen Vorgaben nur bedingt umsetzte und defeniv nicht organisiert genug war, musste Bekond die Punkte im Ruwertal lassen. Trainer Thomas Sandner: „Wir haben die dicke Chance zum 3:2 verpasst. So ist das im Fußball, doch jetzt zählt alles neu. Trotz der ersten Niederlage seit elf Spielen bin ich mit Platz zwei und den bisherigen Leistungen sehr zufrieden mit der Vorrunde. Gegen Föhren sind wir klarer Außenseiter, verloren schon das Hinspiel mit 0:4. Mit Teamspirit und einer Steigerung können wir auch gewinnen.“
Bekond, So., 17.11., 14.30h