Erster gegen Zweiter: In Greimerath ist Topspielzeit. Wie aus dem Nichts hat sich die SG Hochwald II in dieser Saison an die Spitze gehangelt und tritt dem Tabellenzweiten aus Trier nun mit breiter Brust entgegen. Die Gründe für den positiven Trend der Hochwald-Mannschaft sind vielfältig. Unter anderem wurde die Viererkette eingeführt – mit Erfolg!
Was eine Systemumstellung so alles bewirken kann. Kaum hat die SG Hochwald II von Libero auf Viererkette umgestellt, ist die Mannschaft von Trainer Alexander Quint Tabellenführer. Daran alleine liegt es jedoch nicht, sagt der Coach: „Wir haben in dieser Saison das Glück, dass wir in der ersten und zweiten Mannschaft auch in der Breite sehr gut besetzt sind.“ So kommt es, dass Verletzungen besser kompensiert werden als im letzten Jahr. Trotz des ersten Platzes bleibt man im Hochwald auf dem Teppich: „Wir sind immer abhängig von der zweiten Mannschaft und brauchen noch nicht von der Meisterschaft zu sprechen“, mahnt Trainer Quint. Hinzu gesellt sich eine große Portion Respekt vor dem nächsten Gegner: „Der VfL Trier war in der letzten Saison schon spielerisch stark. Zudem sind sie eine erste Mannschaft und müssen keine Rücksicht nehmen. Ich erwarte ein enges Spiel mit dem hoffentlich besseren Ende für uns“, so Trainer Quint. Der VfL ist die Tormaschine der Liga und ist nach dem Patzer der SG Hochwald II bei der SG Pallien (2:2) bis auf einen Punkt an den Spitzenreiter herangerückt. Für VfL-Coach Patrick Deutschen ist die Zeit reif: „In den letzten anderthalb Jahren haben wir in den Spitzenspielen häufig schlecht ausgesehen. Das muss sich jetzt ändern! Wir wollen dieses Spiel gewinnen, weil es Zeit ist, aufzusteigen und diese Spitzenspiele zu gewinnen.“ Die SG Hochwald (20 Punkte) könnte sich mit einem Dreier vom VfL (19) sowie der SG Freudenburg (19 Punkte) absetzen – oder ist Freudenburg nach diesem Spitzenspiel der lachende Dritte?
Greimerath, So., 11.10., 12.45h