B-Mo/Ho, Nachbericht

SV Bekond - SG Franzenheim 3:3 (1:2)

26. September 2022, 11:40 Uhr

Der SV Bekond bot gegen den Spitzenreiter aus Franzenheim eine starke Vorstellung und verpasste nur knapp die Überraschung. Am Ende sicherten sich die Gäste noch einen Punkte. Foto: Archiv

In einem unterhaltsamen Spiel mit insgesamt sechs Toren hatte der SV Bekond die bis dato perfekt gestartete SG Franzenheim am Rande einer Niederlage. 

Der Spitzenreiter aus Franzenheim reiste mit der Empfehlung von fünf Siegen aus fünf Spielen nach Bekond. Dort traf man auf den SVB, der sich in den beiden Wochen zuvor zweimal die Punkte teilte und gegen den Primus auf einen Dreier hoffte. Danach sah es jedoch zunächst nicht aus, denn die Franzenheimer starteten bestmöglich in die Partie. Bereits in der sechsten Spielminute landete ein Fehlpass von Bekonds Schlussmann bei Lucas Jungandreas, der dankend zur Führung einschob. Acht Minuten später agierte die Bekonder Defensive erneut fahrig, als Mike Mokelke auf 2:0 erhöhte. Im Anschluss drehten die Hausherren auf, bekamen immer mehr Spielanteile und verkürzten noch vor der Pause durch Jason Pütz auf 1:2 (41.). Auch im zweiten Durchgang setzte der SVB seine Druckphase fort – ein Einsatz, der belohnt werden sollte: Aboubacar Touré glich in der 73. Minute aus und drei Minute später besorgte Nils Amberg die Bekonder Führung. Franzenheim fand nicht mehr ins Spiel, sodass sich der SVB weitere Abschlusschancen erspielen konnte. Diese blieben ungenutzt, was sich in der finalen Minute rächen sollte: Franzenheim schlug den Ball nach vorne und Luca Franzen stocherte den Ball aus dem Gewühl in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 3:3-Endstand ins Tor.
Für Bekonds Trainer Frank Amberg überwog trotz allem Frust der Stolz auf eine starke Leistung seiner Elf: „Unsere Mannschaft hat heute bockstark gespielt und war über 90 Minuten gesehen die bessere Mannschaft. Es ist unglücklich, dass wir in der letzten Sekunde noch das 3:3 bekamen, denn wir hatten Chancen zum 4:2, wo uns auch das Quäntchen Glück fehlte. Wenn man oben steht, hat man auch mal das Glück; wenn du im Mittelfeld stehst, lässt du dann solche Punkte liegen. Kämpferisch und spielerisch war es aber eine sehr gute Vorstellung und im Grunde genommen bin ich zufrieden. Uns haben einige Spieler gefehlt, doch die Jungs haben es gut gemacht. Auf diese Leistung können wir aufbauen.“ Auch Michael Hassani, Coach der SG Franzenheim, sprach von einem glücklichen Remis: „Wir sind früh mit 2:0 in Führung gegangen und haben dann einfach einen Ticken weniger gemacht. Bekond hat es auf dem Kunstrasen sehr gut gemacht und wir haben dann nicht mehr ins Spiel gefunden. Am Ende schossen wir noch den sehr glücklichen Ausgleich. Bekond war dem Sieg aber definitiv näher als wir.“

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