A-Klasse, Nachbericht

SG Saarburg – SG Osburg 2:2 (0:0)

29. November 2021, 16:30 Uhr

Die Partie zwischen Osburg und Saarburg nahm erst spät an Fahrt auf. Foto: Archiv

Beide Mannschaften hätten sich den Aufwand für jene 83 Minuten sparen können, die vor jener turbulenten Schlussphase am Saarburger Kammerforst bis dato gespielt wurden. Denn bis zu diesem Zeitpunkt stand es torlos 0:0. 

Im ersten Durchgang konstatierten beide Trainer nichts Zwingendes, weil sich beide Mannschaften weitgehend neutralisierten. Als Saarburg eine Viertelstunde vor Schluss mehr im Köcher hatte und plötzlich Oberwasser bekam, schien ein Sieg der Hausherren nur eine Frage der Zeit zu sein. Slawa Sauer fasste sich in der 83. Minute ein Herz und schlenzte einen Ball aus etwa 16 Metern unhaltbar mit seinem starken rechten Fuß oben rechts in den Winkel – ein Traumtor. Als Simon Ollinger nach Pass von Ciprian Ciuta nach einer Kombination über vier Stationen und einer vorhergehenden Flanke von Bastian Hennen das 2:0 erzielte, fiel eine vermeintliche Vorentscheidung (86.). Doch Osburg packte die Sichel aus, beorderte den hoch aufgeschossenen und stets bei Standards gefährlichen Jens Heimfarth nach vorn und hatte Erfolg. Zunächst legte der Außenverteidiger der Osburger im Sechzehner den Ball auf Sebastian Otto ab, der am zweiten Pfosten alleinstehend cool blieb – 2:1 (89.). Und in der Nachspielzeit war es erneut dieses Duo, das die Saarburger Hintermannschaft nicht auf dem Zettel hatte. Diesmal verlängerte Heimfarth einen Freistoß von Pascal Marx per Kopf auf Otto, der wiederum den zweiten Ball mit der Stirn über die Linie drückte – 2:2 (90.+2). Wieder stand Otto am zweiten Pfosten mutterseelenallein. Osburgs Trainer Kevin Dres war zufrieden mit einem nicht mehr für möglich gehaltenen Punktgewinn. „Wir sind spät in Rückstand geraten und haben dann Jens aufgrund seiner Größe nach vorn gezogen. Das hat gefruchtet, durch seine Kopfballstärke konnten wir Sebastian Otto vorn einbinden, der wiederum ein ganz starkes Spiel gemacht hat. Normalerweise wäre Sebastian gar nicht in der Startelf gestanden, weil wir acht Spieler ersetzen mussten. Das haben die beiden richtig gut gemacht. Saarburg war natürlich die letzten 15 Minuten konditionell besser, doch ich bin stolz auf die Truppe, die noch einen Punkt entführen konnte.“ So war, wie Dres betonte, dass Spielglück auch mal auf Osburger Seite. „Ich hatte nur zwölf Spieler dabei und konnte nur einmal wechseln. Wir waren stets gewillt, geschlossen nach vorn zu spielen und dafür sind wir belohnt worden.“ Umso mehr sehnt Dres die Winterpause herbei, weil nicht zum ersten mal in dieser Saison acht Stammspieler gefehlt haben. „Jetzt wird es Zeit, dass wir in die Winterpause gehen und uns erholen. Wenn dann Michael Höllen, René van Holstein, Alex Hoffmann, Nico Thömmes, Nicolas Steinbach, Pascal Wilhelm, Luca Leonhard und Cristian Martinez zurückkommen, können wir uns in den Top fünf etablieren.“ Der Dachdecker-Lauer-Hallencup, das am höchsten dotierte Hallenturnier der Region, ist derweil für den 14. bis 16. Januar 2022 geplant. 

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