Eifelderby in Körperich unter besonderen Vorzeichen

Vorberichte, Bezirksliga: Heißes Pflaster beim Derby in Rascheid

Eifelderby in Körperich unter besonderen Vorzeichen

24. September 2020, 00:00 Uhr

Zeltingens Stürmer Yannik Dietz (rechts) gelang beim 4:3-Sieg in Wallenborn in der ersten Halbzeit ein lupenreiner Hattrick. Im Heimspiel gegen Mitaufsteiger SV Speicher steht Dietz deshalb im besonderen Fokus.

Neben dem Top-Knaller FSG Ehrang gegen Rot-Weiss Wittlich haben es einige andere Begegnungen des fünften Spieltages in sich. In Rascheid empfängt die aufstrebende Hochwald-SG den Derbykontrahenten aus dem Ruwertal und in Körperich steigt das Eifelderby zwischen der SG Nusbaum und der SG Bettingen. Der SV Konz steht am Mont Royal schon unter Druck und in Badem wollen sich weder Gastgeber Kyllburg noch Ralingen eine Blöße geben. Es wird mega-spannend.

SG Kyllburg – SG Ralingen

Auswärts hat die Elf von Kyllburgs Trainer Roger Reiter noch keine Bäume ausgerissen, doch vor eigenem Publikum blieb der frühere langjährige Rheinlandligist zweimal Sieger. Dementsprechend will Reiter mit einer wieder engagierten und konzentrierten Leitung die Punkte in Badem lassen. Der Kyllburger Trainer setzt dabei auf die Vollstreckerqualitäten von Daniel Robertz und Damian Machon, die in steter Regelmäßigkeit treffen. Um die volle Punktzahl einzufahren, ist jedoch eine stabile Grundordnung in den Defensivzonen notwendig. Mit acht Gegentoren bestehen in diesem Sektor noch Defizite, die Reiter in der Trainingswoche beackern will. Die Gäste aus dem Sauertal reisen nach dem beachtlichen 1:1 zu Hause gegen die FSG Ehrang mit gesteigertem Selbstvertrauen in die Eifel. Da auch bei den Ralingen in fremden Gefilden noch nicht allzu viel zusammenlief (jeweils 0:2 in Irsch und Nusbaum), bedarf es einer erhöhten Kraftanstrengung, um nicht in den Abstiegsregionen zu bleiben. Für die Reiter-Elf sind die Kicker aus dem Sauertal so etwas wie ein Angstgegner. Im Vorjahr waren Hillesheim, Port und Co nicht zu schlagen und gingen in beiden Spielen als 3:2-Sieger vom Platz. Auch in der Saison 2018/19 heimsten die Ralinger vier von sechs möglichen Punkten ein. In Badem hieß es 0:0, in Godendorf blieb die SGR mit 2:1 obenauf. Packt Kyllburg die Wende, wird es einerseits in sichere Mittelfeldregionen gehen, aber für Ralingen sehr ungemütlich bleiben.
Badem, Samstag, 26.09., 17.00h

SG Mont Royal Reil – SV Konz

Während die SG Mont Royal in der neuen Liga einen fast perfekten Einstand feierte, wird das Gastspiel für den SV Konz auf dem Kröver Berg schon zur Nagelprobe. Die Saar-Mosel-Städter haben mit einer Reihe von Ausfällen zu kämpfen und sind nach dem 2:4 gegen die SG Wittlich leicht verunsichert. Dennoch sind die Konzer auch jederzeit in der Lage zurückzuschlagen, vor allem dann, wenn es niemand von ihnen erwartet. Nils Noner wird gesperrt fehlen. Die Mont Royaler sind noch ungeschlagen und haben sich als Liganeuling sehr gut positioniert. Spielertrainer Fatih Sözen bilanziert: „Ich bin auch deshalb zufrieden, weil wir noch unbesiegt sind und wir mit dem schmalen Personal und den vielen Ausfällen diese positive Ergebnisse erzielt haben.“ Was Sözen als Manko anführt, ist die Tatsache, dass „wir jedes Mal in Führung gehen, uns Chancen zu Hauf erarbeiten, diese Überlegenheit aber nicht nach Hause bringen. So auch in Schweich, als wir 60 Minuten klar dominant waren, 2:0 geführt haben, den Gegner aber zurückkommen lassen. Da müssen wir noch dazulernen.“ Sözen selbst kennt den SV Konz gut. „Das ist eine eingespielte und gute Mannschaft, die derzeit aber mit ähnlichen Personalsorgen zu kämpfen hat. Sind agieren sehr aggressiv in der Zweikampfführung und sind unangenehm zu spielen. Wir wollen dagegenhalten und für schnelle Spielzüge sorgen, um deren Schwachstellen gewinnbringend auszunutzen.“ Für den Reiler Spielertrainer ist jedoch erstmal nur Coaching angesagt, nachdem sich Sözen einen Zehbruch eingehandelt hatte und nun für Minimum vier Wochen ausfällt. Hinter den Einsätzen von Alexander Klein, Yannik Schon, Felix Hieke und Leon Heimes stehen weiterhin dicke Fragezeichen. So werden es im Angriff erneut sein jüngerer Bruder Burak Sözen und Stefan Caspari richten.
Kröv, Samstag, 26.09., 17.00h

SG Saartal Irsch – SG Wallenborn

Zwei Gebeutelte des letzten Spieltages treffen in Irsch aufeinander. Während die Saartaler das 1:5 von Wittlich vergessen lassen wollen, reisen die Vulkaneifeler mit einem Schuss Wut im Bauch gen Saartal. Denn das Heim-3:4 gegen Aufsteiger Zeltingen tat weh und ließ Trainer Stephan Zimmer sicher einige Bauchkrämpfe erleiden. Nun ist die frühere Heimfestung Wallenborn gefallen und so stellt die Konzentration auf die schwere Auswärtsaufgabe an der Saar eine nächste große Herausforderung dar. Doch wie es geht, hat das Team in Nusbaum gezeigt, als ein glatter 3:0-Erfolg heraussprang. Für die Hausherren ist ebenfalls Wundenlecken und Wiedergutmachung angesagt. Das 1:5 bei Rot-Weiss Wittlich dürfte bei Trainer Heiko Niederweis noch unangenehm aufstoßen, denn die Niederlage zeichnete sich erst in der Schlussphase ab, als aus einem 1:1 ein 1:5 wurde. Die fehlenden Prozente sollen gegen Wallenborn auf den Platz gebracht werden, soll es nicht eine weitere böse Überraschung geben. Zu Hause verlor das Team gegen Konz mit 0:1, drehte den Spieß zwei Wochen später beim 2:0 gegen Ralingen wieder um. Die Statistik weist vollkommen unterschiedliche Resultate auf, doch Tore fielen bei dieser Partie stets reichlich. 2014/15 siegte Irsch zu Hause mit 8:3 und war auch in der Vulkaneifel mit 4:0 der strahlende Sieger. In der Rheinlandpokalsaison 2016/17 siegte erneut die SG Saartal, diesmal mit 3:0. In der Saison 18/19 hatte Wallenborn den besseren Lauf und gewann beide Partien (2:0, 5:3). Und letztes Jahr gab es aufgrund Corona nur ein Spiel, das Wallenborn zu Hause mit 4:2 für sich entschied. So ist auch in diesem Hinspiel alles offen – womöglich auch die Tore, die stets in rauen Mengen fallen.
Irsch/Saar, Samstag, 26.09., 17.30h

SG Nusbaum – SG Bettingen

Sprach Nusbaums Coach Frank Hermes beim Gastspiel in Speicher in der Vorwoche noch von einem kleinen Derby, kommt es am Samstag nun zu einem echten. Die Orte Bettingen, Oberweis und Baustert liegen nur wenige Kilometer von Nusbaum, Körperich oder Geichlingen entfernt im erweiterten Dunstkreis. Und für beide geht es um richtig viel. „Wir haben in Körperich unser Kirmesspiel und erwarten 400 bis 500 Zuschauer. Die Bettinger werden mit dem Rücken zur Wand Vollgas geben und unbedingt gewinnen wollen. Darauf müssen wir uns einstellen. Das heißt, selbst Vollgasfußball spielen, Leidenschaft, Willen und Zweikampfverhalten einbringen“, hat Nusbaums Coach Frank Hermes seine Vorgabe bereits im Kopf. Laut Hermes seien im Vorverkauf bereits 300 Tickets abgesetzt worden. Weil die aktuelle Punkteausbeute den eigenen Ansprüchen noch hinterherhinkt, ist ein Heimsieg für den Nusbaumer Trainer schon Pflicht. Andreas Hartmann, Peter Pott und Tim Nottinger, die noch in Speicher fehlten, sind wieder an Bord. Bettingens Spielertrainer Martin Esch weiß um die Schwere der Aufgabe beim immer heißen Lokalderby. „Trotz des freundschaftlichen Verhältnisses zwischen beiden Lagern wird das gute Miteinander für mindestens 90 Minuten ruhen. Wir wollen ihnen die Kirmes vermiesen und dort gewinnen.“ Für Esch ist es das „schönste Derby überhaupt, denn es kommen immer – egal, ob das in der A-Klasse war oder jetzt in der Bezirksliga – viele Zuschauer, die immer für Gänsehautmomente sorgen. Da ist es ganz klar, ob auswärts oder zu Hause, dass du die drei Punkte einsacken willst.“ Mit Luca Eichner fehlt der SG BOB der technisch stärkste Spieler verletzt, Dominik Thielmann fällt über Monate aus und ob Dennis Gansen wieder rechtzeitig fit, steht ebenfalls noch in den Sternen. „Die Trainingsbeteiligung ist super, was fehlt, sind die Chancenverwertung und die Cleverness“, lobt Martin Esch die weiterhin vorhandene Mentalität. In der letzten gemeinsamen Kreisliga-A-Saison 2017/18 siegte die jeweilige Auswärtsmannschaft mit 3:1. In der Vorjahressaison der Bezirksliga gewann die Hermes-Elf beide Spiele (2:0, 1:0).
Körperich, Samstag, 26.09., 18.00h

SG Daleiden – TuS Mosella Schweich

In der Westeifel kommt es zu einem für beide Mannschaften richtungweisenden Match. Während die Schweicher nach dem Heim-2:2 gegen Mont Royal die ersten Punkte einbüßte, hat sich das Team von Spielertrainer Andreas Theis stabilisiert. Nach drei Unentschieden zu Saisonbeginn gelang letzte Woche ein 3:2-Sieg bei der SG Ruwertal. Den Nimbus der Unbesiegbarkeit will die Truppe um den Sprinter Joschka Trenz fortführen und plant, auch den spielstarken Gegner aus Schweich in die Knie zu zwingen. Die Abwehr um den wieder voll einsatzfähigen Oliver Becker und die gestandenen Zweikämpfer Robin Antony, Andreas Munkler und Bastian Propson, soll der Garant für einen erfolgreichen Auftritt sein. Mit dem 28-jährigen Matthias Ewerz wurde vorige Woche ein früherer Stammspieler reaktiviert. Da haben die Verantwortlichen alles richtig gemacht, denn Ewerz traf beim Sieg in Kasel zum 1:0-Pausenvorsprung. Mit Thomas Hunz kam ein erfahrener Mittelfeldspieler aus Prüm hinzu. Manuel Mombach, Lukas Lichter und Marc Wollwert sind noch nicht voll einsatzfähig, dafür sollen Pascal Krämer, Marius Lempges und Trenz für schnelle Vorstöße aus dem Mittelfeld sorgen. Die junge Truppe von Schweichs Trainer Jochen Weber ist ebenso noch ungeschlagen, der blitzsauber polierte Lack hat aber nach dem 2:2 gegen Reil erste Kratzer bekommen. So musste die Mosella RW Wittlich an sich vorbei ziehen lassen. Doch für den Trainer hat die Tabellenkonstellation aktuell noch keine Relevanz. Mit den Siegen in Pfalzel gegen Ehrang und bei der SG Wittlich haben die Schweicher bereits zwei Schwergewichte aus dem Weg geräumt. Auch Reil zählt in diese Kategorie. So gesehen ist Schweich in der Westeifel kein Außenseiter. Die aus dem eigenen Stall kommenden Kilian Düpre, Mike Hauser, Jonas Witz, Nico Schmitt und Philipp Laux haben sich bereits in die Stammelf gespielt oder stehen kurz davor. Keine schlechte Ausgangsposition für den Auftritt in Daleiden also. Es darf ein spannender Kampf erwartet werden.
Daleiden, Samstag, 26.09., 19.00h

SV Zeltingen-Rachtig – SV Speicher

Im Aufsteigerduell können beide Teams einen weiteren Schritt in Richtung Saisonzielsetzung tun. Während der SV Speicher ausgesprochen erfolgreich in die Saison gestartet ist und mit sieben Zählern im oberen Drittel rangiert, haben sich die Zeltingen-Rachtiger nach ihrem Handstreich in Wallenborn (4:3) aus dem Tabellenkeller gehievt. Will das Team von Trainer Karl-Heinz Gräfen nicht wieder in gefährliche Tabellenregionen abdriften, sollte gegen Speicher zumindest ein Punkt her. Doch wer den früheren Wittlicher Oberligafußballer kennt, weiß, dass er keine halben Sachen mag. Mit seinem Paradesturm Florian Blesius und Yannik Dietz, dem in Wallenborn ein lupenreiner Hattrick gelang, kann man an einem guten Tag jede Abwehr in Verlegenheit bringen. Lenkt auch Pascal Meschak im Mittefeld das Spiel seiner Elf mit Übersicht und genialen Pässen, könnte es für Speicher eng werden. Diese wiederum haben genügend Selbstvertrauen getankt, um auch in Zeltingen zu gewinnen. Das späte 4:4 in der Nachspielzeit gegen Nusbaum beweist nicht nur die Fokussierung und Mentalität der Truppe aus der Töpferstadt, sie ist auch ein Hinweis auf eine starke Physis und Fitness. Vor eigenem Publikum ist Speicher sicherlich Favorit, doch an der Zeltinger Brücke erwartet die Besucher ein eher ausgeglichenes Spiel. Entzauberte der Eifel-Aufsteiger im ersten Spiel das sonst so kompakte Wallenborn (3:1) und sicherte sich immerhin einen Punkt gegen Nusbaum, so ist die Mannschaft von Martin Wagener auch auswärts in der Lage dreifach zu punkten. Das 1:0 von Bettingen unterstreicht diesen Fakt. In einem Freundschaftsspiel im Sommer 2018 standen sich beide Mannschaften schon einmal gegenüber: Zeltingen gewann 3:1 – und Yannik Dietz traf schon damals doppelt.
Zeltingen, Sonntag, 27.09., 15.00h

SG Wittlich – TuS Schillingen

Ordentlich Selbstvertrauen getankt haben dürften die Wittlicher Fußballer nach ihrem spektakulären 4:2-Sieg beim SV Konz. Dass mit Lukas Follmann und Mattis Thörner auch zwei Defensivspieler zu den Torschützen gehörten, ist beim Vizemeister des Vorjahres nicht neu. Regelmäßig gelingt es Johannes Endres und Co. sich vor allem bei Standards in Szene zu setzen. Gegen den TuS Schillingen erwartet die Truppe von Christoph Krähling eine kompakt verteidigende, doch auch nach vorn Nadelstiche setztende Mannschaft, die bereits gezeigt hat, dass sie unter dem neuen Trainer Sascha Freytag erfolgreich Fußball spielen kann. Beim 3:2 gegen Kyllburg war der neue Coach mit „der Leistung grundsätzlich zufrieden, doch wir haben es nicht geschafft, das Spiel frühzeitig zu entscheiden“. Freytag hofft, in Lüxem nun den nächsten Schritt gehen zu können und wird auf Sieg spielen. „Doch wir müssen zunächst gucken, mit welchem Kader wir spielen – es gibt noch vier Fragezeichen.“ Eines davon ist Tobias Anell. Der Schillinger Toptorjäger hat jetzt vier Partien Sperre abgebrummt und soll weitere zwei außen vor bleiben. Freytag hofft noch in dieser Woche auf eine vorzeitige „Begnadigung“. „Ich muss abwägen, was der beste Ansatz für das Spiel ist, unabhängig vom Gegner. Ich erwarte ein enges Spiel, bei dem wir konsequent die Abschlüsse suchen und effizient sein müssen.“ Die Wittlicher sind Favorit und können wieder mit Angriffsführer Daniel Mehrfeld rechnen. Ob es bei Patrick Schmidt nach seiner Verletzung aus dem Konz-Spiel für einen Startelfeinsatz reicht, soll das Abschlusstraining entscheiden. Die einzige Partie der Vorsaison entschieden die Kreisstädter mit 4:1 klar für sich. Damals trafen mit Alexander Mittler, Raphael Ney, Lorenz Budinger und Mehrfeld Spieler, die auch heute noch zur Startelf zählen.
Lüxem, Sonntag, 27.09., 15.00h

SG Rascheid – SG Ruwertal

Das Derby in Rascheid wird jede Menge Fragen aufwerfen. Vor allem bei den Gästen aus dem Ruwertal. Während die Rascheider personell aus dem Vollen schöpfen können, ist die Personalsituation bei den Gästen nach wie vor angespannt. Gegen Daleiden musste die Elf von Gerd Morgen auf sieben Stammspieler verzichten. So wurde der eigentlich eine schöpferische Pause einlegende Bastian Jung reaktiviert, um der Mannschaft in dieser schwierigen Situation zu helfen. Torsten Klingels feierte seinen Bezirksligaeinstand genauso wie Keeper Julian Modrok, der für Jens Ewald zwischen die Pfosten rückte. So könnte es für die Ruwertaler schwer werden, die erfolgreiche Serie guter Spiele aus den letzten Jahren fortzusetzen. Denn nicht nur im einzigen Spiel der Vorsaison gewann Ruwertal mit 2:1, auch in beiden Partien eine Runde zuvor blieb man 5:2- bzw. 4:2-Sieger. Selbst in der Bezirksligasaison 2017/18 blieb der Punktekorb der Rascheider leer. Damals hieß es 2:1 und 4:1 für Ruwertal. Bleibt eigentlich die Frage, wann die Hochwälder das letzte Mal erfolgreich waren? Das war in der Bezirksligasaison 2016/17, als Rascheid beim 4:1-Auswärtssieg die Siegpunkte entführte. Rascheids Spielertrainer Sven Gaspers jedenfalls will die Gunst der Stunde nutzen, um mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise anzutreten. „Im Derby sind wir Favorit, haben personell die Qual der Wahl und alle an Bord. Dass auf allen Positionen ein Konkurrenzkampf herrscht, freut uns Trainer natürlich.“
Rascheid, Sonntag, 27.09., 16.00h (ls)

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