10.10.2019

Vorbericht, C-Trier/Eifel: Potentielles Schlüsselspiel

Sieger des Verfolgerduells bleibt am Führungstrio dran

Die SG Zewen II (blaue Trikots) spielt eine bislang starke Saison. Das mit zehn Punkten bereits ordentlich gefüllte Punktekonto soll in Schweich nochmals aufgestockt werden. Foto: Archiv

Am Schweicher Schulzentrum geht das Verfolgerduell zwischen dem gastgebenden Tabellenfünften TuS Issel und dem um einen Zähler davor rangierenden Vierten SG Zewen II über die Bühne. Wer die Partie gewinnt, bleibt auf Tuchfühlung zum Führungstrio; wer verliert, begibt sich ins Niemandsland der Tabelle. So gesehen steht beiden Mannschaften ein potentielles Schlüsselspiel ins Haus. 

Die erste Halbzeit in Butzweiler bezeichnete Issels Trainer Stefan Jostock als „hervorragend“. So sei seine Mannschaft schnell nach dem frühen Rückstand ins Spiel zurückgekommen und dominierte es in der Folge nach Belieben. Auf Rang fünf in Lauerstellung liegend, wird Issel nun versuchen, die vier Heimspiele am Stück für sich zu entscheiden, um sich eventuell noch nach oben heranzupirschen. „Die Vorgabe heißt, drei Punkte in jedem Heimspiel einzufahren, doch wir wissen auch, dass Zewen in der Offensive enorm stark ist. Wir müssen gucken, dass wir wieder eine beherzte Abwehrleistung bringen.“ Jostock möchte an die starke Defensivleistung von Butzweiler anknüpfen und hat bis auf die zwei Langzeitverletzten den kompletten Kader an Bord. Lediglich Yaya Diakité und Marc Raach nach einem Muskelfaserriss fallen längerfristig aus. Der TuS Issel hatte mit dem TuS Euren II das Heimrecht getauscht, sodass die Schweicher Vorstädter nun vier Spiele auf heimischem Terrain absolvieren dürfen. Der Gegner aus Zewen, Igel und Langsur hat sich nach dem 4:2 gegen Kernscheid II in der Spitzengruppe festgebissen. Trainer Bastian Schmaus: „In der ersten Halbzeit waren wir noch nervös, haben viele Bälle vertändelt. Danach war es dann deutlich besser.“ Schmaus und sein Überraschungsteam fahren „mit einem guten Gefühl nach Schweich, weil wir gegen Kernscheid eine relativ gute Leistung abgerufen haben und wir auch dort in der Lage sind, was Zählbares mitzunehmen. Wir wollen zunächst hinten gut stehen und dann unsere Konterattacken setzen. Es wird ein enges Spiel“, mutmaßt Schmaus, der Henning Pötsch zurückerwartet (Bänderverletzung). Lediglich Sebastian Bergheim und Denis Hansen sind noch verletzt.
Schweich, SZ, So., 13.10., 14.30h

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