Die Partie des Tabellensiebten gegen den Zweiten verspricht jede Menge Spannung. Die zuletzt mit unterschiedlichen Ergebnissen und Leistungen aufwartenden Grün-Weißen wollen das Heimspiel nutzen, um mit einem Sieg nicht nur den Gegner zu ärgern, sondern die eigene Reputation voranzutreiben. Für die Gäste aus Bekond geht es nach der gefühlten Niederlage gegen Issel schon um sehr viel. Die Sandner-Elf will Platz zwei verteidigen.
Gutweilers Trainer Jürgen Flesch sprach nach der Partie in?Gusenburg von „einem glücklichen Punktgewinn. Gusenburg hat zahlreiche Chancen nicht genutzt und war unterm Strich die bessere Mannschaft. Die Leistung hat im Vergleich zum Schweich-Spiel diesmal nicht gepasst“. Der Gutweilerer Coach liefert auch gleich die entsprechenden Erklärungen für die zuletzt inkonstanten Leistungen: „Wir haben aufgrund der größtenteils sehr jungen Mannschaft zu viele Formschwankungen im Team. Das Spiel nach vorne geht gut, doch haben wir definitiv zu viele Gegentore kassiert. Hier müssen wir da ansetzen, dass wir die individuellen Fehler minimieren und konzentrierter zu Werke gehen. In der Chancenausbeute sehe ich ebenfalls noch Luft nach oben. Insgesamt fehlt uns die Stabilität über die gesamte Saison.“ Dennoch macht Flesch keinen Hehl aus seiner Prämisse, die Partie gegen Bekond gewinnen zu wollen: „Ich erwarte eine offene Partie gegen einen starken Gegner. Wir wollen unsere Heimstärke ausspielen und alles daran setzen, um das Spiel zu gewinnen.“ Der Einsatz von Christopher Rutsatz ist aufgrund einer Wadenprellung fraglich, ansonsten darf Gutweiler auf den kompletten Personalbestand zurückgreifen. Für Bekonds Trainer Thomas Sandner war das 2:2 gegen Issel eine „gefühlte Niederlage. Wir haben versäumt, noch vor der Halbzeit nachzulegen. Engemann hatten wir im Kollektiv gut im Griff, doch plötzlich lassen wir ihn einmal aus dem Auge und es steht nur noch 2:1. Anstatt weiter frisch nach vorn zu spielen, wollten wir den Vorsprung ver-walten“. So fordert Sandner von seiner Elf Engagement, Laufbereitschaft und den absoluten Siegeswillen ein. „Wir werden uns in der Woche nochmal zusammensetzen, um Lockerheit, Spielfluss und ein präzises Passspiel reinzukriegen. Gewisse Dinge werden auch im Kopf entschieden. Die mentale Lockerheit muss zurückkehren.“ Für das Unternehmen Sieg hat Sandner auch wieder Kevin Negele und Daniel Anglewitz an Bord.
Gutweiler, So., 06.04., 14.30h
