Zum Ausklang des Fußballjahres erwartet die Zuschauer nochmal ein Highlight. Wenn sich die Bezirksligareserven aus Osburg und Ruwertal gegenüberstehen, geht es nicht nur um banale Derbypunkte, sondern um eine wichtige Ausgangsposition für das finale Frühjahr. Denn sowohl Osburg als auch Ruwertal haben beste Aussichten, sich nach Spitzenreiter Föhren auf dem Relegationsplatz einzufinden. Da wird die Hütte in Thomm brennen.

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Über die Kreisliga-C Mosel/Hochwald berichtet unser Redakteur Lutz Schinköth

Beide Teams gehen mit unterschiedlichen Ausgangspositionen in dieses Derby. Während Ruwertal sein Heimspiel gegen Mehring verlor, aber dennoch auf dem Relegationsplatz steht, hat Osburg zuletzt eine erstaunliche Serie hingelegt. Seit acht Spielen ist das Team von Trainer Christian Gorges nun unbesiegt, hat dabei vier Siege einfahren können. Die letzte Niederlage musste man beim 1:3 in Hermeskeil quittieren. Das war am 6. Oktober und liegt gefühlte Ewigkeiten zurück. „Die Mannschaft hat sich wirklich erstaunlich gut entwickelt. Vor allem gegen die Teams, die oben stehen, haben wir nicht verloren. Das soll sich auch gegen Ruwertal nicht ändern. Mit einem Sieg sind wir wieder in Schlagdistanz zur Spitze und haben Platz zwei im Blick.“ Im Hinspiel (2:2) machte das Team von Christian Gorges eines seiner stärksten Spiele seinerzeit. „Es gab keine Schwachpunkte. Wir lagen bis zur 86. Minute in Führung, kassierten dann leider noch das zweite Gegentor“, weiß der Osburger Trainer. Will er das Derby gewinnen, muss vor allem die Defensive stabil stehen. „Bei Standards bekommen wir noch zu viele Gegentore. Ich erwarte ein knappes Spiel mit wenigen Toren. Gehen wir mal in Führung, könnte es mit dem Dreier klappen. Aber ich denke, das Spiel wird in der Defensive entschieden. Da hat Ruwertal leichte Vorteile.“ Mit A-Jugendspieler Rene van Holstein, Marius Jakoby und Chris Brucker zählt Gorges auf drei Offensivleute mit Drang zum Tor. Beim Tabellenzweiten Ruwertal hat man eine noch bessere Ausgangsposition nach dem 0:1 gegen Mehring verspielt. „Es ist oben wieder sehr eng geworden. Da machen sich ein Dutzend Mannschaften Hoffnungen auf Platz zwei. Um weiterhin da oben zu sein, werden wir unbedingt gewinnen müssen. Wir wollen kein frühes Gegentor fangen, sondern versuchen, stetig gute Chancen herauszuspielen und Druck nach vorn zu entfachen“, hat SGR-Trainer Marc Stüttgen drei Punkte im Visier. Bei ihm fehlen Kai Lieser, Daniel Schell und Dominik Feilen.

Thomm, So., 8.12., 14.30h