Der von Saisonbeginn an auf der Pole Position thronende Föhrener zweite Anzug wird beim Gastspiel in Osburg erneut auf einen Gegner treffen, der bislang überzeugt hat. Osburgs Zweite hat erst ein Spiel verloren und kann an einem guten Tag auch den Ligaprimus vom Thron stürzen. Dazu bedarf es aber Bestform und der Anwesenheit der Führungsspieler. So wird Föhrens Team sicherlich auf eine harte Probe gestellt werden.

Über die Kreisliga-C Mosel/Hochwald berichtet unser Redakteur Lutz Schinköth

Es hätten gut und gerne zwei Zähler mehr sein können. Doch der späte Ausgleich bescherte Ruwertal das glückliche Remis. „Natürlich ist das immer ärgerlich, wenn man kurz vor Schluss noch ein Tor aus einer Standardsituation heraus kassiert. Doch Ruwertal hat sich richtig stark präsentiert und im Endeffekt ist der Spielausgang auch gerecht“, resümierte Osburgs Trainer Christian Gorges nach dem 2:2 in Kasel. Den kommenden Gegner erwartet der Osburger Coach ähnlich gut aufgestellt. „Föhren hat eine ähnliche Art zu spielen wie Ruwertal. Sie werden die Spielweise und das System von der ersten Mannschaft kopieren wollen und sehr spielstark auftreten. Ihre Ballsicherheit ist schon augenscheinlich.“ Dennoch braucht sich Gorges mit seinem Team nicht zu verstecken. „Mit sieben Punkten aus vier Spielen sind wir hier nicht unzufrieden. Es waren auch zwei richtig starke Gegner dabei. Wir können insgesamt spielerisch und auch kämpferisch mithalten, nur der Abschluss fehlt bisweilen noch, der letzte Pass eben.“ Will der Osburger Talentschuppen die Partie gegen den Tabellenführer gewinnen, muss das gesamte Aufbauspiel verbessert und die Fehlerquote minimiert werden. „Wir haben sehr oft die Funktionsweise der Viererkette geübt, das wird immer besser. Ein Übergewicht im Mittelfeld zu schaffen, Druck auszuüben und sich Chancen herauszuarbeiten sehe ich als wesentliche Schwerpunkte im Spiel gegen Föhren an“, hat Christian Gorges schon eine Strategie im Kopf. Der SV?Föhren ist momentan nicht zu stoppen und auf dem Platz eine Einheit. Vor allem offensiv blieben kaum Wünsche offen. Sven Müller ist als ehemaliger Bezirksligaspieler sowieso eine Waffe. Weil auch Nicolas Weyer aus dem A-Kader kommt und in der Zweiten Spielpraxis für die Bezirksliga sammeln soll, ist auch er immer für Tore am Fließband gut. Darüber hinaus hat der SVF eine abgeklärte und routinierte Abwehr um Ralf Orth und Werner Thiel hinten stehen. Vor einem Jahr gewann der SVF in Osburg mit 3:2.

Osburg, So., 15.9., 14.30h