Sechs Siege in Folge hatten den SV Trier-Olewig bis auf Rang zwei getragen, ehe die Erfolgsserie beim 0:0 gegen die SG Weintal endete. Nun trifft der Aufsteiger auf einen TuS Schillingen, der nach starkem Saisonbeginn seit vier Ligaspielen auf einen Punktgewinn wartet.

Für Olewig war das torlose Remis in Niedermennig der erste Punktverlust seit dem 0:3 zum Saisonauftakt gegen Pluwig/Gusterath. An der starken Zwischenbilanz ändert das wenig: 19 Punkte aus acht Spielen und lediglich sechs Gegentreffer machen den SVO zum ersten Verfolger des Tabellenführers. Gerade defensiv bleibt die Mannschaft von Spielertrainer Denys Surma damit eines der stabilsten Teams der Klasse.

Schillingen reist dagegen mit einer Negativserie nach Trier. Nach drei Niederlagen in Folge lag der TuS am vergangenen Wochenende auch gegen Trier-Tarforst II bereits mit 0:3 zurück, kämpfte sich in der Schlussphase durch Leon Götten und Sebastian Breit aber noch auf 2:3 heran. Zählbares brachte die Aufholjagd nicht mehr, sodass Schillingen mit neun Punkten auf Rang zehn zurückfiel. Bemerkenswert bleibt dennoch das Torverhältnis von 13:11, das für einen Tabellenzehnten ungewöhnlich ausgeglichen ist.

Die Rollen scheinen vor dem Duell deshalb klar verteilt, doch Olewig bekommt es mit einer Mannschaft zu tun, deren Ergebnisse häufig enger ausfallen, als es die aktuelle Serie vermuten lässt. Für den SVO geht es darum, nach dem ersten Remis sofort wieder Druck auf Spitzenreiter Pluwig auszuüben – auch wenn man weiterhin nur nach dem frühzeitigen Klassenerhalt strebt.

Trier-Olewig, So., 04.10., 14.45h

Foto: Archiv/Maes

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