Sechs Siege in Folge konnte der SV Trier-Olewig aneinanderreihen – eine Serie, die gegen die SG Weintal beim Gastspiel in Niedermennig endete. Punktlos musste der Aufsteiger die Heimreise aber nicht antreten.

Im Spiel zwischen der SG Weintal und dem SV Trier-Olewig gingen die Gäste mit Rückenwind in die Partie. Sechs Siege in Serie konnte der Aufsteiger nach der Auftaktniederlage aneinanderreihen und so auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken. Anders sah es bei der SG Weintal aus, die mit ihrer jungen Truppe seit drei Spielen auf einen Dreier wartete. Dieses Warten geht weiter, denn obwohl man die Serie der Olewiger beendete, reichte es für die Hausherren in einer torlosen Partie nicht zu einem Sieg.

„Es war ein Spiel mit wenigen klaren Torchancen. Es gab viele Standards auf beiden Seiten, die nichts einbrachten. Ich glaube, wir hätten die drei Punkte ein Stück weit mehr verdient gehabt. Das Unentschieden geht aber in Ordnung. Wir haben etwas mehr investiert, doch Olewig ließ wenig zu. Auch wir ließen wenig zu. Zuhause hätten wir gerne drei Punkte eingefahren, aber Olewig hat einen starken Lauf und wir kamen aus einer nicht so guten Phase – der Punkt ist also okay“, fasste Weintals Trainer Dominik Bosl die Partie zusammen.

Auf Seiten der Olewiger verpasste Spielertrainer Denys Surma den Auftritt seiner Mannschaft aufgrund von Vaterfreuden. Wie nah Freud und Leid beieinander liegen können, zeigte sich unterdessen in Niedermennig: In der Schlussphase der Partie knickte Olewigs Schlussmann Sven Pick um und verletzte sich scheinbar schwer. Bosl richtet an beide Olewiger Worte: 

„Wir wünschen Olewigs Torwart an dieser Stelle gute Besserung. An Denys: Glückwünsche von der SG Weintal zum Nachwuchs.“

Foto: Archiv/Maes