Vor über 5000 Zuschauern im Donaustadion sicherte sich der SV Eintracht Trier gegen den SSV Ulm einen knappen, aber durchaus verdienten Auswärtssieg. Eine Niederlage, die beim Schlusslicht personelle Folgen nach sich zog.

Die Gäste aus Trier sorgten für das erste Highlight der Partie, als Spang nach einem Eckball nur den Pfosten traf (18.). Auch bei der folgenden Ecke wurde der SVE gefährlich, doch Ex-Trierer Novakovic im Tor der Ulmer konnte die auf das Tor gezogene Hereingabe von Shawn Blum noch entschärfen. Die Hausherren spielten mit und trafen in der 32. Minute ihrerseits das Aluminium. Nur zwei Minuten später wackelte das Gehäuse auf der Gegenseite erneut, denn die Trierer scheiterten abermals am Pfosten. So blieben trotz guter Möglichkeiten die Tore auf beiden Seiten aus.

Im zweiten Durchgang direkt die Großchance für die Eintracht: Sausen behauptete sich auf der rechten Außenbahn und legte den Ball in die Mitte ab, wo Galjen das Spielgerät aus bester Position verfehlte (49.). Auf Ulmer Seite sorgte der eingewechselte Halim Eroglu für Betrieb, wurde aber gleich zweimal entscheidend beim Abschluss gestört. Besser machte es in der 77. Minute die Elf aus Trier: Jonas Singer nutzte einen Stellungsfehler der Hausherren, verschaffte sich Raum und schloss zur SVE-Führung ins lange Eck ab. Auf den Ausgleich der Ulmer wartete man im Anschluss vergeblich.

Während die Trierer Eintracht damit ihren fünften Saisonsieg feierte, war es für den SSV Ulm die bereits fünfte Niederlage. Eine Nullrunde mit Folgen: Trainer Daniel Jungwirth, Co-Trainer Martin Minks und Sportdirektor Murat Isik wurden im Anschluss von ihren Aufgaben entbunden.

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