Mit vier Siegen in Serie im Rücken stellte der SW Pluwig/Gusterath seine aktuelle Stärke auch gegen den VfL Trier eindrucksvoll unter Beweis. Beim Heimspiel machte die Spruck-Elf bereits vor der Pause alles klar.
Die Favoritenrolle in der Partie zwischen Primus Pluwig und dem VfL Trier war klar an die Hausherren vergeben. Die agierten auch gegen den Tabellen-13. hochkonzentriert und von Minute eins an dominant. Luca Knobloch sorgte für die Führung der Schwarz-Weissen (13.), ehe ein Doppelschlag von Christoph Nickl (24., 26.) bereits die Vorentscheidung brachte. Schluss war damit in Hälfte eins noch nicht, denn Marcel Kohl schraubte das Ergebnis vor 150 Zuschauern zum 4:0-Pausenstand in die Höhe.
Im zweiten Durchgang glückte dem VfL durch Raul Cosano Kreutzer der Anschlusstreffer. Es sollte das einzige Erfolgserlebnis der Trierer an diesem Tag bleiben, denn den Schlusspunkt setzten die überlegenen Pluwiger. In der 77. Minute erzielte Saimir Zemblaku das 5:1. Ein Ergebnis, das für VfL-Coach Oliver Sollner der Pluwiger Dominanz entsprach: „Wir haben heute gegen eine Mannschaft gespielt, die eine Klasse besser war, und völlig verdient verloren. Das muss man so deutlich sagen. In der ersten Halbzeit hatte Pluwig einen sehr dynamischen Spielaufbau mit vielen Rotationen, was uns vor Probleme stellte. Wir schafften es nicht, körperlich intensiv gegenzuarbeiten. Ab dem 0:1, was ein klasse Tor war, liefen wir nur noch hinterher.“
Auf der Gegenseite durfte sich Pluwigs Spielertrainer Tobias Spruck über den fünften Sieg im fünften Spiel freuen – und einen verdienten noch dazu: „Wir wollten das Spiel konzentriert angehen und das ist uns gelungen. Schon vor der Führung hatten wir ein, zwei gute Chancen. Nach der Führung legten wir dann noch das zweite, dritte und vierte Tor nach, hatten das Spiel komplett im Griff. In der zweiten Halbzeit gerieten wir auch nach dem Gegentor, was ärgerlich war, nie in Gefahr. Wir verwalteten die Führung souverän und wechselten durch. Wenn wir es sauber ausspielen, kann es noch höher ausgehen. Es war also ein verdienter Sieg.“
Als einzige ungeschlagene Mannschaft der A-Klasse führt der SW Pluwig/Gusterath die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung zu Aufsteiger Trier-Olewig an. Der VfL Trier hingegen rutschte nach der vierten Niederlage in Folge auf einen Abstiegsplatz ab.
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