Mit einer 2:1-Führung ging die Schweicher Reserve in die Pause, nur zwölf Minuten später lag sie mit zwei Toren zurück. Pluwig/Gusterath drehte die Partie nach dem Seitenwechsel eindrucksvoll und traf zwischen der 51. und 67. Minute gleich fünfmal.
Schweich erwischte den besseren Start und ging nach zehn Minuten durch Kenneth Harrow in Führung. Lennart Wirz erhöhte in der 38. Minute auf 2:0, ehe Christoph Nickl in der ersten Minute der Nachspielzeit für Pluwig/Gusterath verkürzte. „Wir wussten, dass Schweich viel Qualität hat und gerade zu Saisonbeginn vom Personal der ersten Mannschaft profitiert. So war es dann auch. Wir fanden schwer rein und bei Schweich stachen zwei, drei Spieler um ihren Kapitän Roos hervor“, erklärte Pluwigs Spielertrainer Tobias Spruck.
In der Halbzeit reagierten die Gäste jedoch perfekt: „Wir stellten in der Pause taktisch um und sprachen die Dinge an, die wir besser machen können. In der zweiten Halbzeit setzten wir es dann perfekt um und entschieden das Spiel mit fünf Toren in 20 Minuten. Die zweite Hälfte hatten wir komplett im Griff.“ Die Wirkung der Umstellungen zeigte sich unmittelbar: Nickl glich in der 51. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 2:2 aus, Marcel Kohl drehte die Partie nur fünf Minuten später endgültig. Ein Eigentor von Matthias Bjelanovic (57.) und der Treffer von Nico Denzer (61.) ließen den Vorsprung der Schwarz-Weissen binnen weniger Minuten auf 5:2 anwachsen. Den Schlusspunkt unter die starke Phase setzte Jan Becker, der in der 67. Minute einen Strafstoß zum 6:2 verwandelte.
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