Die SG Wincheringen und der SV Wasserliesch/Oberbillig haben sich nach einer turbulenten zweiten Halbzeit mit 3:3 getrennt. Besonders bitter für die Gastgeber: Noch in der Schlussphase lagen sie vorne, ehe Wasserliesch in der 90. Minute doch noch den Ausgleich erzielte.
In einer zunächst ausgeglichenen Partie fiel der erste Treffer kurz vor der Pause. Jason Papadopoulos brachte Wasserliesch in der 39. Minute mit 1:0 in Führung. Wincheringen kam stark aus der Kabine. David Lemmer erzielte bereits in der 47. Minute den Ausgleich und in der 66. Minute drehte Jonas Lemmer die Partie mit dem 2:1 endgültig zugunsten der Gastgeber.
Die Führung hielt allerdings nicht bis in die Schlussphase. Papadopoulos traf in der 82. Minute zum zweiten Mal und stellte per Freistoß auf 2:2. Wincheringen antwortete noch einmal: Kevin Estebanez Corral erzielte in der 86. Minute das 3:2. Dann überschlugen sich die Ereignisse: Wasserlieschs Eric Jakoby sah in der 88. Minute Gelb-Rot. Trotz Unterzahl kamen die Gäste noch einmal zurück und erzielten durch Serhat Günay nach einem Standard in der 90. Minute den 3:3-Endstand.
Entsprechend groß war anschließend der Frust bei Wincheringens Trainer Bastian Hurth: „Nach dem Spiel sind wir schon enttäuscht, denn es fühlt sich mehr an wie eine Niederlage als ein Punktgewinn. In der ersten Halbzeit egalisierten sich beide Mannschaften. Wir hatten zwei, drei Chancen in Führung zu gehen, nutzten diese Möglichkeiten aber nicht. Vor der Halbzeit machte Wasserliesch es gut und verwertete eine kleine Unaufmerksamkeit zum 0:1. In der zweiten Hälfte fing es gut für uns an, wir glichen aus und gingen in Führung. Danach wurde es ein bisschen wild. Wasserliesch hatte keine wirkliche Torchance, glich aber per Freistoß aus. Am Ende wurde es dann noch wilder: Wir stellten auf 3:2 und glaubten alle schon, damit wäre es entschieden. Wasserliesch konnte über einen Standard dann aber doch noch ausgleichen. Das war schon bitter.“
Foto: Archiv/Sandra Maes
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