Nullnummer im Auftaktspiel: In der ersten Partie der neuen Regionalliga-Spielzeit 26/27 schaffte es der SV Eintracht Trier gegen die SG Barockstadt nicht, den angestrebten Sieg zu erzielen.

Der SV Eintracht Trier ging nach einer guten Vorbereitung und dem Gewinn des Supercups mit breiter Brust ins Auftaktspiel. Im Spiel selbst war dem SVE jedoch rund 2600 Zuschauern im Moselstadion die großen personellen Veränderungen des Sommers anzumerken. Mit fünf Neuen in der Startelf setzte früh Ausrufezeichen in der Partie, doch auch die Gäste aus Fulde-Lehnerz spielten munter mit und kamen zu Abschlussmöglichkeiten. Obwohl Möglichkeiten auf beiden Seiten vorhanden waren, blieben die Tore in der ersten Halbzeit aus. 

Dass Eintracht-Chefcoach Thomas Klasen nicht vollauf zufrieden mit der dargebotenen Leistung war, zeigte sich nach der Pause durch den Dreifachwechsel von Frederik Rahn, Fabio Lohei und Ömer Yavuz, die Kinscher, Dittrich und Tekerci ersetzten. Die Einwechslungen hatten zunächst den gegenteiligen Effekt: In der 53. Minute verteidigte der SVE einen Sololauf von Barockstadts Roko Ivankovic nicht mit der nötigen Konsequenz. Dieser dankte es mit dem Führungstreffer. Die Eintracht zeigte sich im Anschluss bemüht und spielte auf den Ausgleich. Wirklich gefährlich wurde es für Fulda-Lehnerz aber nur selten. Mehrere Ecken verteidigten die Gäste gekonnt weg – so stand am Ende ein durchaus verdienter Sieg für die Barockstädter.

Für den SV Eintracht Trier war es ein Fehlstart in die Saison, den man am Sonntag beim Aufsteiger in Mannheim bereinigen möchte.