Schlussspurt in Tawern: Der Aufsteiger steht zum Abschluss seiner Premierensaison in der B-Klasse dem Tabellenachten aus Wasserliesch gegenüber.

Für den SV Tawern II lief die Rückrunde – gerade nach der starken ersten Saisonhälfte – anders als geplant. Die Elf von Markus Müller und Torsten Konter musste in einigen Spielen Lehrgeld zahlen und rutschte von Rang vier auf Platz zehn ab. In der Rückrundentabelle belegt man sogar den vorletzten Platz, was zeigt, welche schwierigen Wochen hinter dem Aufsteiger liegen. Dennoch: Der Klassenerhalt war nie in Gefahr und das große Saisonziel ist somit erfüllt. Nach vier Niederlagen in Serie, gefolgt vom Remis gegen die DJK St. Matthias Trier II, suchen die Tawerner am letzten Spieltag nun einen positiven Abschluss. Auch, weil laut Konter mehreren Spielern der Abschied versüßt werden soll: „Wir müssen ein paar Spieler verabschieden und da wollen wir einen vernünftigen Abschluss haben. Deshalb wollen wir zum Saisonabschluss einen Dreier gegen Wasserliesch landen.“

Der SV Wasserliesch/Oberbillig liegt auf Rang acht drei Punkte vor der Tawern-Reserve. Da die Tabellennachbarn Hochwald II (34) und Zewen II (35) nur wenige Zähler entfernt sind, könnte mit einem Sieg am letzten Spieltag sogar noch der Sprung auf Rang sechs gelingen – ein Platz, mit dem sich die Liescher nach einer durchwachsenen Saison zufriedengeben würden. In den letzten Wochen zeigte die Formkurve der Albrecht-Lambert-Elf wieder leicht nach oben und man ist seit vier Spielen ungeschlagen. Darunter allerdings drei Punkteteilungen mit dem jüngsten 2:2 gegen den bis dato Primus TuS Trier-Euren. 

Am letzten Spieltag will Lambert den Blick deshalb nach oben richten und die Serie aufrechthalten: „Es ist ein kleines Lokalderby und da sollte es unser Ziel sein, zu gewinnen. Vielleicht können wir dann noch einen Platz klettern. Ich könnte mir vorstellen, dass es ein spannendes Spiel wird. Das Hinspiel ging 3:3 aus und ich hoffe, dass wir einen guten Saisonabschluss finden.“

Tawern, So., 24.05., 12.30h

Foto: Archiv/Alfred Weinandy