Im Duell zweier ersatzgeschwächter Mannschaften sicherte sich die SG Thalfang einen wichtigen Sieg. Der Grund: Da Konkurrent Züsch verlor, ist der zweite Platz nun sicher – und damit die Chance auf den Aufstieg.

Im letzten Heimspiel des Jahres war ein Sieg der SG Thalfang/Berglicht gefordert, denn nur mit diesem war man weiter in der Verlosung um Platz zwei und einen potentiellen Aufstieg. Entsprechend enttäuschend verliefen die Anfangsminuten der Partie, denn Tim Lauer nutzte einen Umschaltmoment zur frühen Führung des SV Farschweiler (7.). Die Hausherren machten es im Anschluss jedoch gut, ließen kaum etwas zu und glichen nach einer Ecke durch Florian Haumann aus (30.). Nur zwei Minuten später traten sich zwei SVF-Spieler bei einem Klärungsversuch gegenseitig das Standbein weg. Nutznießer war letztlich Nicki Dörr, der für die Führung der SGT sorgte.

Im zweiten Durchgang verwaltete die SG Thalfang/Berglicht ihren Vorsprung souverän. Martin Kolz legte das 3:1 nach. Trotz eines späten Anschlusstreffers durch Farschweilers Spielertrainer Lukas Jonas (87.) konnten die Gäste nicht mehr gefährlich werden. Die Punkte gingen somit an die Hausherren, die – dank der Niederlage von Konkurrent SG Züsch – den zweiten Platz nun sicher haben. Dieser könnte nach aktuellem Stand zum Aufstieg über die Quotientenregelung reichen.

Der verdiente Lohn für eine gute Leistung, wie Thalfangs Trainer Jan Kolling erklärte: „Es war insgesamt eine ruhige Partie, in der nichts Nennenswertes passierte. Wir lagen nach einem langen Ball 0:1 hinten, hatten die Partie aber 90 Minuten unter Kontrolle. Farschweiler wurde eigentlich nur über lange Bälle gefährlich und da rutschten uns zwei durch. Es war ein verdienter Sieg.“

Auch Farschweiler-Coach Lukas Jonas sah einen verdienten Sieg Thalfangs: „Wir hatten aus dem Hinspiel gelernt, standen tiefer und konnten so die langen Bälle von Thalfang besser verteidigen. Wir selbst gingen durch einen Umschaltmoment in Führung. Thalfang glich durch einen Eckball aus und ging dann durch ein Slapstick-Tor in Führung. In der zweiten Halbzeit spielten sie ihre Qualität aus und wir hielten so gut es ging dagegen. Wir konnten vier Ausfälle qualitativ nicht auffangen, versuchten aber alles. Hintenraus war es dennoch ein verdienter Sieg für Thalfang. Sie waren auch ersatzgeschwächt und konnten den Sieg trotzdem ziehen. Glückwunsch an Thalfang.“