Auf den guten Start in die Rückrunde folgten beim SV Konz fünf Niederlagen in Folge. Im letzten Heimspiel der Saison will der Tabellenfünfte endlich „den Bock umstoßen“. Mit Schlusslicht Udelfangen wartet eine der größten Wundertüten der Liga.

Während der FSV Trier-Kürenz plötzlich wieder auf den Klassenerhalt hoffen darf, ist der Abstand des SV Udelfangen zu groß, um doch noch mal um den Ligaverbleib spielen zu können. Es bleibt also für den SVU beim feststehenden Abstieg. Den Kopf ließ das Schlusslicht bisher dennoch nicht hängen, wie man am letzten Wochenende unter Beweis stellte. Da machten die Udelfanger einen 0:2-Rückstand gegen Primus Euren wett und teilten sich am Ende die Punkte. Ein Achtungserfolg, der in die Restrunde des SVU passt, indem man teils starke Leistungen zeigte, sich aber zu oft nicht für diese belohnte. Ein Phänomen, das auch dem kommenden Gegner bekannt ist.

Der SV Konz heimste am vergangenen Wochenende abermals gegnerisches Lob für seine spielerische Klasse ein, blieb aber auch gegen den SV Trier-Olewig ohne Punkterfolg. So stehen nach dem guten Start in die Rückrunde plötzlich fünf Niederlagen in Folge zu Buche. Höchste Zeit also, im letzten Saisonspiel auf die Siegerstraße zurückzufinden, ehe man am letzten Spieltag beim aktuellen Tabellenführer TuS Trier-Euren gastiert. Das Hinspiel gewannen die Konzer mit 2:5, erzielten dabei alle Tore in der ersten halben Stunde. 

Ein Dreier ist auch dieses Mal das Ziel von David Kwast, Trainer des SV Konz: „Man weiß nicht, was einen bei Udelfangen erwartet. In der Rückrunde waren sie nicht schlecht, konnten den Abstieg aber nicht mehr verhindern. Gegen uns waren sie aber auch im Hinspiel gut und gewannen die zweite Halbzeit. Ich bin gespannt, wie sie drauf sind, doch am Sonntag wird es auf jeden Fall Zeit, dass wir den Bock umstoßen und mal wieder gewinnen.“

Konz, So., 17.05., 14.30h

Foto: Archiv/Alfred Weinandy